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Glory Hole

Sind wir nicht alle mehr oder weniger auf der Suche nach Selbsterfahrung?  nach multidimensionalen Kino?
Schon seit meiner Kindheit fand ich Bewusstseinsforschung, das Beleuchten und funktionieren von menschlicher Wahrnehmung sehr spannend.
Sicher verstand ich die Begrifflichkeit nicht, aber das Gefühl und die Erfahrung selbst. Denn mit ca. 12Jahren hatte ich meine erste außerkörperliche Erfahrung auf der Beerdigung meiner
Uroma. Ich wurde ohnmächtig und sah mich selbst da liegen. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig geprägt.

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Sie haben vielleicht schon einmal gehört, dass einige an Demenz erkrankte Menschen, kurz vor ihrem Tod, plötzlich wieder über ihre Erinnerungen verfügen und bei klarem Verstand sind (Die Erinnerungen waren ja nie wirklich weg). Die Medizin nennt dies „terminal lucidity“ („Finale Klarheit“), ein Phänomen, das sich bislang jeglicher wissenschaftlichen Erklärung entzieht. Die Betroffenen verabschieden sich von ihren Lieben und gehen dann an einen Ort, zu dem wir alle irgendwann einmal gehen dürfen, wenn wir „sterben“. Es ist der Ort, der unsere wahre Heimat darstellt. Es ist ein Feld, in dem jeder Gedanke, der jemals gedacht wurde, überdauert. Jedes Bild, das jemals gesehen wurde, wird dort zusammen mit den erzeugten und erlebten Gefühlen gespeichert. Der Ort ist auch die kausale Ursache der uns bekannten Formen, zum Beispiel für Eiskristalle und Spiralen. Dieses Feld gibt zudem jeglicher Spezies ihr Aussehen und stellt ein Artengedächtnis zur Verfügung. Jegliches Bewusstsein ist an dieses Feld angebunden und durch das Feld miteinander verbunden.

Bis zur Bewußtlosigkeit

Während man durch Speed wach, durch Koks arrogant und durch MDMA tanzlustig wird, hilft das Betäubungsmittel „K“ dabei, „die Welt und das eigene Dasein zu hinterfragen.
Man schaut hinter die Dinge, unter die Haut. K manipuliert die Informationsübertragung im Kopf. Je nach Dosis tritt eine unterschiedliche Wirkung ein.
Mit zunehmender Dosierung wird das Gehirn erregt und mit sensorischen Reizen überladen.

Bestimmte Hirnregionen, die für die Reizfilterung zuständig sind, sind unter K-Einfluss weniger aktiv. Die Folge: Das Gehirn wird mit Reizen aus der Umwelt,
aber auch durch Spuren aus dem Gedächtnis überladen. Im ersten Schritt kommt es dadurch zu einer intensiveren Sinneswahrnehmung. Außerdem schüttet das Hirn
den Botenstoff Dopamin aus, der aktivierend auf die Motorik wirkt. Wird aber eine gewisse Dosierung überschritten, ist die koordinierte Zusammenarbeit der Hirnfunktionen nicht mehr gewährleistet. Die Gedankengänge können sich ändern, beschleunigt sein oder fragmentiert, das Zeiterleben und die Ich-Kontrolle werden aufgehoben, Halluzinationen treten auf.

Der Konsument fällt in eine Art Wachtrauma, in dem er Nahtoderlebnisse und Out-of-Body-Erfahrungen hat: Er glaubt, seinen Körper zu verlassen. Das ist das so genannte K-Hole.
…Alles passierte in Zeitlupe,  die Intensität von Musik und Farbe veränderte sich, man verabschiedet sich von der Umgebung, glitt gedanklich dahin und begann in Ansätzen, die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren. Man wird geistig durchgerüttelt!

Es ist fast so, als würdest du gleichzeitig alles und nichts kontrollieren. Konsumenten fühlen sich betrunken und high, aber noch klar im Kopf.
Man fällt plötzlich rückwärts um, vergisst dabei aber, auf dem Boden aufzuschlagen.

 

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Get lost and find yourself

„Leg‘ die Mappe nieder
und verliere/ verirre dich auf wundervolle Weise.“

Aus den Tiefen der Urkraft blickt es aus meinen Augen
in wankende Welten.
Ich lasse die Bilder ziehen.

Ich tanze in einem Raum der sich auflöst
stehen…tanzen…rauschen…weiß
„Was mache ich hier eigentlich“?
Worte die klingen, als von fremden Zungen gesprochen.

Ich bin nicht gekommen, um das Paradies zu finden.
Ich bin gekommen, um seine Insignien zurück zu erobern.

 das Universum fließt trichterförmig in meine Flasche,
durchwebt mein Wurzelwerk der Gedanken und kommt wieder raus.

Orte ändern sich, grad noch hier, nun schon dort.

Licht und Schatten vermählen sich in mir.
Ich habe keine Angst.
Ich übergebe mein Innen nach außen.
Eine vertraute Stimme spricht zu mir und hallt nach.

Jene Regeln missachten das Gesetz des Lebendigen.
Körperlos… Bewusstlos…Geistsein

Alles geht seinen Weg.
Ich lausche den Zeichen.
und kehre zurück in das Hier und Jetzt

 

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11 Mai 2016

Reisebericht Elbsandsteingebirge

Hallo,
ich möchte euch mit diesem Reisebericht an unserem ersten Kurz-Urlaub ins Elbsandsteingebirge/ sächs. Schweiz teilhaben lassen.
Genauer gesagt von Leipzig nach Wehlen und von dort nach Stolpen.
Meine Reisen unternehme ich zusammen mit meinem Freund und dessen ausgebauten (Camping) – Bus. Ich freue mich auf weitere,  viele schöne „Abenteuerreisen“.

Mit dabei: Tolles Wetter, freie Fahrt und das Gefühl von Urlaub!

Wenn man so über die Autobahn düst und eine  Reisegeschwindigkeit von ca. 100km/h hat, erholt man sich bereits während der Fahrt!
Schon nach ca. 2 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht.
Die Idylle in Wehlen tat ihr übriges zum Erholungsfaktor und dazu ein kühles Bier!
Nach kurzer Zeit hatten wir aber schon alles in Wehlen besichtigt und fuhren weiter mit dem Bus Richtung Stolpen.
Dort fanden wir einen wunderschönen  Stellplatz für den Bus auf einem abgelegenen Parkplatz nahe eines Pferdehofes am Waldrand.
Von dort aus starteten wir eine kleine Erkundungstour. Hoch zur Burg und die ringsum angrenzenden kleinen Häuschen und Gärten der Anwohner,
unendliche Weiten an Wiese und Wald, Raps und Felder, bis hin zu einem verwunschenen „Netto“ am Ende der Welt.
Der Rückweg in der Dämmerung offenbarte „Herr der Ringe“- mäßige Assoziationen knochiger Bäume. Es war so still und verträumt auf diesem Fleckchen Erde,
sodass wir es uns noch mit Wein und Decke im Nirgendwo gemütlich machten, bis die Kälte dieser Walpurgisnacht uns schließlich in den Bus trieb.

Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück schon wieder zurück.
Unterwegs hielten wir aber noch in Beucha und schauten uns die surreale Bergkirche an.

Ein toller, harmonischer kurzer erster Ausflug!

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
( Aurelius Augustinus)

 

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11 Mai 2016

WGT 2016

WGT is near… see me on stage at @ Obsession Bizarr. I walk the catwalk for Tourniquet CostumeArt
and be a part of the photo- Project „Nur tote Frauen sind schön“ by LichtZeichnungen.

Desweiteren wird ein Portrait von mir bei der Ausstellung “Gesichter des Wave- Gotik- Treffens” hängen. Anlässlich des 25. WGT- Geburtstages und des 10-jährigen Jubiläums des Pfingstgeflüsters, in dem ich 2007 erschien, abgelichtet von Marcus Rietzsch. Die Ausstellung findet  im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig statt.
Don’t miss!

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11 Mai 2016