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Foto News! April

Das Shooting mit The Art of Raw und Rigger RopEmotion ist nun online!
Die Bilder findet ihr hier unter“ Galerien“

Info: Meine Hänge-Bondage Bild + Text aus dem letzten Blog Beitrag wird demnächst im BDSM -Magazin „Schlagzeilen“ veröffentlicht!

hier die Bearbeitete Version:

Foto: The Art of Raw Rigger: RopEmotion

Foto: The Art of Raw
Rigger: RopEmotion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos aus dem Shooting gibts auch bei:
http://theartofraw.photography/

 

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21 Apr 2015

Rising sun

Now the only thing a gambler needs
Is a suitcase and a trunk.
And the only time that he’s satisfied
Is when he’s on a drunk…

*

Mantra zum Tag: Koste jede Erfahrung aus. Sie verleiht deinem Leben Sinn und nährt die Seele.

Meine Wahrnehmung ist auf den Augenblick gerichtet, im Wissen, dass das Gestern ebenso wie das morgen im Jetzt enthalten ist.
Unverrückbar lebe ich den Moment meins Seins und koste ihn aus, ob er mich fordert oder wiegt, ob er mir hart ankommt oder mich mit Leichtigkeit belebt.
Ich bleibe ganz dabei und ganz darin, um jede gemachte Erfahrung als Kostbarkeit in das Schatzkästlein meines Lebens legen zu können.

*

Ich tanze im Traum mit Spitzenschuhen,
Laufe auf Wolken oder Käfern durch die Nacht.
Komme morgens nackt mit kaputten Strümpfen und nur einem Mantel bekleidet aus Hotelzimmern…
um kurz darauf im Technofieber aufzugehen…
Was soll man davon halten?
ist das Leben oder ist das Sterben oder beides?

Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise!

*
Wo blau und blau sich treffen, kommt man trotzdem niemals an!
Warum?
weil der Horizont sich stetig ändert!

 

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21 Apr 2015

Grenzerfahrung- Hänge-Bondage

Grenzerfahrung- Hänge-Bondage

Leben heißt Boden verlieren! (Cioran)

„Da wir nicht wissen, wieviel Zeit wir noch zu leben haben, fordert die Pflicht uns selbst gegenüber, nur das zu tun, was unser Wesen wirklich betrifft.
Kein Herumforschen: aber vor allen sich selbst erforschen. […]Cioran

 

Vor ein paar Wochen hatte ich mein erstes Hänge Bondage –Shooting. Bondage ansich war nicht neu für mich. Aber ohne auch nur eine Zehenspitze am Boden zu haben,
komplett mit einem „Huch“ plötzlich an der Decke zu hängen, ist ein unbeschreibliches, neues Gefühl. Es hat nicht mal unbedingt etwas mit Sex oder Fetisch zu tun.
Sondern mit Grenzerfahrung, mit Schmerz, mit Freiheit und los lassen, bewusster Abgabe von Kontrolle, Körpergefühl und natürlich dem Reiz des Neuen!
Ich finde es unheimlich spannend sich auszuprobieren. Was macht mein Körper mit, was beflügelt meinen Geist, was gefällt mir und wo ist die Grenze…
Voraussetzung ist natürlich das Ganze mit einem Profi zu machen. Wenn ich schon Kontrolle abgebe, dann nur an wen der es kann.
Somit begab ich mich in die fähigen Rigger-Hände von Ropemotion aus Siegen. Geplant war eigentlich ein Bondage in Public Shooting, was wir jedoch aufgrund von Kälte
und schlechtem Wetter nach drinnen verlegen mussten. Location wurde der Dachboden eines stilechten Leipziger Altbaus und fotografiert hat der liebe Jochen Dörsam (The Art of Raw).
Ich bin sehr zufrieden und stolz auf uns! Die Ergebnisse sprechen für sich:-D
Es wird hier auch bald eine Galerie der fertigen Bilder dazu geben.

 

„Leben“ heißt fast zwangsläufig „den Boden verlieren“ und gleichzeitig die liebgewonnenen Sicherheiten und Erklärungen, die man von klein auf zu sammeln beginnt,
um dem Sinnlosen einen Sinn zu verleihen, der Gewalt Plausibilität und dem Unrecht eine fadenscheinige Begründung.– Es geht um die Wiedererlangung von Freiheit und
Würde des Menschen. Der Grund der Existenz ist der Schmerz, das Absurde, das In-die-Welt-Geworfensein!
Es ist der Mangel eines jeden Grundes für das Leben selbst, die Abwesenheit allen Sinns und die Willkürlichkeit der meisten Handlungen.
Erst im Eingeständnis dieser Daseinsgrundlage liegt die Befreiung der Menschen, die alles versuchen, um sich von der tiefen Sinnlosigkeit ihrer Leben
– die dennoch mit Sinn angefüllt werden können – abzulenken.

Allerdings besitzen die bedeutenden Einsichten in das Leben eine Art umgekehrter Topographie: Je tiefer man gräbt, wie Nietzsche wahrscheinlich sagen würde,
umso höher gelangt man hinaus. Man besteigt die Berge, begibt sich in die Höhenluft und kann – sofern man es aushält – vielleicht noch gerade atmen,
aber man ist in vielen Fällen allein. Von den falschen Lebensgrundlagen der anderen entfernt, muss man sich die eigenen erst selber schaffen, selbst also Sinn erzeugen!
…und das wird bei Nietzsche und Cioran schließlich zum Zentrum einer Philosophie, die mit Kälte nicht spart,
dafür aber dem Menschen weitaus besser gerecht wird und ihm verständnisvoller entgegentritt als jede Einkaufsmeile, in der die Neonfassaden sinnloser Geschäfte die Sackgasse der Gegenwart bezeichnen.

 

Foto: The Art of Raw
Rigger: RopEmotion

2 Apr 2015