Skip to content

Archive for

Mary Poppins goes Nylon

Es ist Herbst geworden. Die Blätter fallen von den Bäumen. Es ist abends schneller dunkel und der Wind ist kalt, sowie der Feind jeder Frisur.
Doch nicht verzagen, der Herbst bringt auch diese anmutende Melancholie mit sich, die nur in dieser Jahreszeit zu spüren ist.
Type O Negative besangen dies mit October rust, sehr treffend wie ich finde 🙂
Man möchte sich schützen vor der Nässe und Kälte und doch mit den bunten , fallenden Blättern davon fliegen – ein bischen wie Mary Poppins.

Daniel und ich haben eine kleine Bildserie zum Thema gemacht. Taucht ein in Film Noir und lasst euch von unseren Aufnahmen  auf die angenehme Seite des Herbst Moods ziehen.
Viel Spaß beim betrachten der Galerie!

Link zur Galerie

 

14522582_1535659013128014_2050179011_odscf2514dscf2426

Kommentare deaktiviert für Mary Poppins goes Nylon
28 Sep 2016

Herbst-Zeit-Lose-Prozess

Sie traf ihn, als sie unterwegs war zu sich selbst.
Sie hatte alles verschenkt, was sie in die Irre führen konnte.
Sie wollte nichts mehr, nur die Ewigkeit sehen zu können…
***

Prozess

Während ich das hier schreibe, habe ich ein bisschen Pipi in den Augen und die Vergangenheit und die Gegenwart verschwimmen zu meinem Jetzt.

Manche von uns gehen durch grosse Prozesse. keiner kann das verstehen, wer es nicht genau so fühlt oder erlebt. Keiner. die Symptome sind vielfältig. Alle möglichen körperlichen Beschwerden, Depressionen, Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, Trauer, Wut, Ärger, Zurückgezogenheit, Müdigkeit, Krankheit, Schmerzen. Wir brechen durch, alles bricht durch uns durch. alles was sich jemals angesammelt hat, erlöst sich.

Das tut weh. Das macht Angst. Das ist verdammt ermüdend. Wir wissen es alle. Wir sind alle schon dort gewesen, so nah bei unseren Monstern, so tief im Keller der eigenen  Leichen.
Dieser menschliche Körper… er tut weh. Er hat Schmerzen. Er leidet. Er ist emotional. Dieser menschliche Körper blutet.. unser Seelenblut, Sternenstaub. Dass von Millionen von Jahren,
das aller Galaxien, dass scheinbar verheilte reisst wieder auf und das Gift das mit der Liebe einher geht, löst sich schmerzhaft aus unseren Zellen.

Manche von uns gehen durch diese Prozesse, auch wenn es keiner Erklärung bedarf, auch wenn es keine Erleichterung schafft, auch wenn es ist wie es ist… gibt es da solche, die es verstehen.
Auch wenn wir uns nicht immer so ausdrücken können wie wir gern wollten. Ja verdammt noch mal.. wir sind hochsensibel, dadurch manchmal zu hysterisch, zu viel von diesem und jenem… Doch wenn die Welt nur aus Steinmenschen bestehen würde, wäre es nicht erlebbar. Das Zarte, das sich hinter den Toren verbirgt.
Doch die Sache mit den Toren ist tückisch… 1 , 2 oder 3, zieht man Zonk ist es vorbei.
Nach gefühlt hunderten von Zonks zog ich endlich das Richtige:  Die richtigen Menschen! die richtige Zeit! Die richtigen Drogen! die richtigen Parties!
Alles fühlte sich so nah und richtig an. Und nun ist es  an der Zeit dieses richtige los zu lassen um etwas richtigeres langfristig in mein Leben manifestieren zu können.
Etwas von dem ich glaubte es in diesem Leben nicht mehr zu erleben, die große Liebe.

Opfer für die Liebe

Wir müssen ständig Entscheidungen treffen, die sich mehr oder weniger auf unser jetziges Leben auswirken.
Solange man nur für sich selbst entscheidet ist es relativ einfach, doch entscheidet man im Wohle der Liebe, fühlt es sich im ersten Moment so an als müsse man ein Opfer bringen.
„Bling“ Alarmglocke an, Ego schreit: „Ich bringe keine Opfer. Ich mache was ich will. Ich will meine Freiheit und meine Möglichkeiten. ich will ein Stück meines alten Lebens behalten.“
Doch wenn man alle Perspektiven der Situation beleuchtet merkt man, dass man freilich seine Interessen durchboxen kann und es so weiter gehen kann. Doch es wird der Tag kommen wo man mit den Konsequenzen dessen leben muss. Alles zieht einen Rattenschwanz nach sich…  Man muss sich also die Frage stellen: Kann ich das?
Nicht ganz einfach einzuschätzen, besonders, wenn die Synapsen bedröppelt zwischen rosaroten Wolken und Pastell umherschweben.
Tief im Keller liegt die Antwort. Sie winkt verführerisch, bindet dich an einen Stuhl und konfrontiert dich mit allem was du nicht hören willst.
Am Ende dieser Traumsequenz / Odyssee in deinen Abgrund weißt du, du kannst nicht mit den Konsequenzen leben, du bist emotional, verliebt und eifersüchtig.
Ja, du bist eifersüchtig, auch wenn du das von dir nicht kennst. Auch die verdammte Verlustangst ist noch da und verhöhnt dich.Was nützen alle Freiheiten, wenn du deine eigene Gefangene wirst? Dann sind wir eben nicht modern, dann sind wir eben nicht cool und so offen wie wir geglaubt haben zu sein. Nicht jeder mit einem offenen Geist muss letztendlich auch eine offene Beziehung führen.

3e34c53dd3c21373897d67816e637538 5d6e3f7e0ae06a4a3fe041b6f1f47b78 14067962_1677013405953843_2551216676445382387_o14359046_630491083799518_3065795784518066740_n 14237519_290827387948051_8603287763620581147_n 14292369_892151710914828_5739589054436204667_n 14354986_893553544107978_5618320327638206205_n14224788_1728555017409123_4180270461235706390_n14238330_1728957957368829_7413826032965326009_narticle-2418792-1bc7cb30000005dc-23_634x500img-thingindexm_196543972_0red-white-and-blue-2010-001-intimacy-couple-letters-on-walls82675736

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare deaktiviert für Herbst-Zeit-Lose-Prozess
20 Sep 2016