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Bewusster Mensch oder unbewusster Roboter?

Die meisten Menschen sind Sklaven ihrer Gedanken. Sie haben die Herrschaft über ihren Kopf verloren. Traurig aber wahr – so laufen die meisten Leute durch’s Leben.

Ihre Gedanken, das heißt, ihre alten Konditionierungen bestimmen, wie sie sich verhalten, wie sie sich fühlen und wie sie über sich selber denken. Dieser unbewusste Zustand
ist vergleichbar mit einem Roboter, der Tag um Tag seine einprogrammierten Konditionierungen abrattert.

Keine Sorge – natürlich gibt es Abhilfe!

Du hast nämlich dieses tolle Ding, das sich „Bewusstsein“ nennt. Und genau das ist die Lösung für dieses (und die meisten anderen) Probleme: Sich selbst bewusst zu sein.
Du musst dir deines eigenen Zustandes bewusst werden. Alleine durch das bewusst-werden deiner Gedanken, erlangst du wieder Oberhand über deinen mentalen Raum und kannst wieder bestimmen, welches Programm du „da oben“ abspielen lassen willst.

Wenn man Dinge aus einer höheren Perspektive betrachtet, sind sie nicht mehr so wichtig.  Dinge passieren völlig wertungsfrei, wir geben Ihnen den Wert in unserem Leben.
Wir bewerten aus unserer Befindlichkeit und Wahrnehmung heraus. Wir sind selten wirklich objektiv, eher subjektiv. Je mehr ein Thema auf eine Befindlichkeit trifft, desto mehr neigen wir zu verurteilendem Verhalten. Der Mensch ist nicht naiv, der Mensch ist primitiv.


Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

 ***
Willst du wissen, wer du warst,

so schau, wer du bist.

Willst du wissen, wer du sein wirst,

so schau, was du tust (Siddartha)

 

Das menschliche Bewusstsein ist vielleicht das letzte große ungelöste Rätsel unserer Existenz. Möglicherweise werden wir nie aufklären, worin seine Besonderheit besteht. Also jenes Gefühl der Selbstwahrnehmung, der inneren Freiheit.

Information erzeugt Bewusstsein – irgendwie

Themen kommen durch Gedanken, Gefühle und/oder Erinnerungen in unser Bewusstsein, unser Aufmerksamkeitsfeld. So kommt es vor, dass man zu bestimmten Zeiten von Altem heimgesucht wird. Manchmal ist man eben dünnhäutiger oder hat etwas noch nicht komplett verarbeitet, weil der Zeitpunkt der Heilung oder Reife noch nicht da war. Man wird den ganzen Tag von Gedankenzügen bombardiert. An manchen Tagen fahren sie vorbei, an anderen beißen sie sich fest. Warum ist das so?

Bewusstsein ist immer auf etwas gerichtet. Bewusstsein als solches gibt es nicht. Immer ist es mit Objekten verknüpft – mit Gegenständen und Ereignissen der Umwelt oder mit Elementen der inneren Welt. Bewusstsein hat immer etwas ‚im Sinn’. Es gibt also kein Bewusstsein als solches, sondern nur Bewusstsein von etwas.

Doch ich frage weiter: Wie ist denn der Zusammenhang von dem Ich und dem Bewusstsein? Bin „ich“ mein Bewusstsein? Oder ist es nur ein Teil des Ichs? Oder ist gar das Ich nur ein Teil des Bewusstseins?  Bin ich die Stimme in meinem Kopf und das Bewusstsein kommt durch meine Aufmerksamkeit auf etwas?

Wie der Begriff Aufmerksamkeit lässt sich der Begriff Bewusstsein im allgemeinen Sprachgebrauch recht unproblematisch verwenden. Schwierig wird es erst, wenn man versucht, es präzise zu bestimmen: „Etwas Seltsames liegt in der Beschreibung des Bewusstseins: Was immer der Mensch ausdrücken will, er scheint es einfach nicht klar sagen zu können. Es ist nicht so, als wären wir verwirrt oder unwissend. Vielmehr kommt es uns so vor, als wüssten wir genau, was geschieht, könnten es aber nicht richtig beschreiben. Wie kann etwas nur so nahe scheinen und doch immer jenseits unserer Reichweite bleiben?“ (Marvin Minsky)

Bewusstsein im Sinne von Wahrnehmung ist das, was einem Menschen zu einem Zeitpunkt bewusst ist, das was er wahrnimmt, also das was er sieht, hört, denkt, riecht und an das, was er sich erinnert. Vorstellen kann man sich das wie die Bilder, die von einem Projektor auf eine weiße Leinwand geworfen werden. Die Inhalte können von innen aus dem Gedächtnis kommen, oder sie werden durch die Sinnesorgane von außen aufgenommen. Das Bewusstsein selbst ist bei dieser Deutung passiv.

Die Aufmerksamkeit steuert die Wahrnehmung, und damit das Bewusstsein. Sie entscheidet, was an Reizen und unbewusster Wahrnehmung ins Bewusstsein geholt wird. Insofern ist die Wahrnehmung von der Aufmerksamkeit abhängig. Die Aufmerksamkeit steht damit zeitlich vor der Wahrnehmung.

Alltagsbeispiel:
Ein Gedankenzug stoppt und etwas in ihm hat unsere Aufmerksamkeit bekommen. Wir fangen also an zu denken, verknüpfen es mit erlebtem und erfühltem. Bewerten es positiv. Lächeln, und haben ein gutes Grundgefühl und gute Laune  für sagen wir mal die nächsten 2 Stunden.

Anders ist es mit Dingen die wir negativ bewerten. Sie hinterlassen ein schlechtes Grundgefühl für mehr als 2 Stunden. Wir schaffen uns also bewusst durch unsere Gedanken ein negatives Umfeld. Unabgeschlossene Dinge können dir viel Energie abziehen. Sie geistern in deinem Unterbewussten herum und halten immer einen kleinen Teil deiner mentalen Gehirnleistung beschäftigt. Solche Dinge nennt man auch „offene Schleifen“. Du hast mit etwas innerlich noch nicht ganz abgeschlossen und jetzt geistert es dir ständig im Kopf herum.

Im dümmsten Fall belagern diese Dinge nicht nur deinen Kopf, sondern weil du mit ihnen auch noch negative Gefühle verbunden hast, ziehen sie dir ständig Energie ab.

Wenn wir Glück haben können wir die Perspektive ändern oder finden etwas das die Wertung entwertet. Den Gedanken also unwichtig macht. Das ist leider sehr schwer. Denn unser Wertesystem ist tief verankert. Ist es zu negativ, wird auch der eigentlich freie Wille negativiert. Wir werden Opfer unserer Gedanken und merken manchmal gar nicht wie sich die Spirale nach unten dreht.

Auch wenn man sich austauscht, da reden mit anderen Menschen immer eine guter Weg ist, sind wir letztendlich doch allein mit unseren Sorgen, Gedanken, Wünschen und Sehnsüchten. Wir sind allein mit unseren Entscheidungen, die wir selber treffen und die wir vor uns und anderen rechtfertigen müssen. Die schwere Bürde der Verantwortung in einer missgünstigen Welt, steht der Freiheit gegenüber, mit der wir entscheiden wie wir handeln wollen.

 Wir haben die Freiheit zu entscheiden, aber wir haben auch die Konsequenzen.

All das ist ganz schön verwirrend. Es gibt kein richtig oder falsch und es gibt auch keine allgemeingültige Wahrheit. Es gibt nur Bewusst-Werdung.

was können wir also tun?

Frieden finden in uns selbst! Lernen zu filtern! Freundlich sein zu unseren Mitmenschen und darauf vertrauen das alles seinen Weg findet!

Posted by Astarte on 30. Oktober 2018

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