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Posts from the ‘Tiefenrausch & Höhenkoller’ Category

Schwellen Angst

Where are we now

du stehst an einer Schwelle. Alles in dir wehrt sich noch. Alte Konditionierungen, uralte Überlebensstrategien klammern sich an das was dir bis jetzt immer Sicherheit garantiert hat.
Dich in diesem sicheren Feld aufzuhalten bedeutet jedoch auch, nicht vollkommen offen zu sein. Wiederstrebend möchtest du über die Schwelle treten und doch irgendwie nicht.

Du hörst sie sagen du musst halt mal so oder so oder dieses oder jenes, vorallem aber musst du… aber was muss ich denn?
Warum fühlt sich das müssen zu einer erwachsenen Veränderung nur so hart und schwer an.
Ist es nur Angst oder will ich gar nichts verändern?

Wie erreiche ich den Moment in mir, dass ich bleiben kann und es sich gut anfühlt, ohne das ständig etwas in mir sagt, du musst was verändern…
Denk an deine Zukunft… Job … Rente… Kinder…Gesundheit…Spätfolgen…kein Partylife mehr… praktische Dinge können…kochen …Auto fahren…Veränderung!!!…
Aber was ist mit der Schwellenangst… keiner kann mir sagen was es bedeutet in der wahrhaftigen Abhängigkeit der eigenen Sucht nach Flucht zu sein.

Keiner der Worte, Ratschläge kann jemals die Lösung bringen… in keinem wird es beim Namen genannt, dass du in diesen Moment von Würmern zerfressen wirst,
von Blutsaugern die an dir kleben wie schwarzes Pech, ausgesaugt und vertrieben von dem Platz der dir Ruhe verspricht und Erlösung.
Doch jetzt stehst du an der Schwelle …. und nichts und niemand kann dich darüber tragen. Du kannst nur damit bleiben, mit all den Millionen Fluchtgedanken,
die dir etwas zuflüstern und einflüstern und reden, mit all den verklebten Vorstellungen die du hast.
Und doch ist es jetzt anders…Hier warst du noch nie. Hier her hat dich das Leben das erstemal hingeführt.
Und du denkst es geht in den Abgrund. und du denkst wenn du springst musst du sterben.

Zwischenebene… Ruhe vor dem Sturm…

Darum wartest du noch. Und es ist klug noch zu verharren… Doch dann kommt der Moment, es geht garnicht anders… und du fällst in etwas vollkommen Neues hinein…
während des Fluges stirbst du alle Tode und mit dir alle Vorstellungen die du je hattest… und der Moment wenn du aufschlägst.. ist etwas das nur dich ganz persönlich betrifft.
Aber weisst du was… dort werden wir uns wiederfinden.. und es wird ein Vergnügen sein… uns auszutauschen…im Übermut über das ungewissen… suchend blicken wir um uns…
um zu sehen was fehlt, warum ist es plötzlich so leicht in uns… doch das wird dann einfach so sein.

Die Schwelle ist ein guter Ort… auch wenn diese Zeit das letzte von dir fordert… es kommt etwas neues… lass es uns erwarten, es ist jede Träne jeder Verzweiflung wert…. ❤

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18 Okt 2019

ein neuer Anfang

aller Anfang ist schwer… aber etwas neues zu schaffen, schafft auch immer Raum für neue Perspektiven.
Die nächste Stufe ist erreicht und wir können uns zufrieden auf die Schulter klopfen.

Es war ein langer Weg… Ich möchte behaupten das, dass Wohnungsthema eines der zentralsten für mich war in diesem Jahr bisher.
Ich will gar nicht daran denken wann ich das letzte mal mit so vielen Steinen im Weg habe kämpfen müssen.

Wenn nochmal jemand zu mir sagt : „ein Umzug , ach das ist doch nur Kartons von A nach B tragen“!  Dann muss ich der Person wohl leider den Kopf abreißen.

In der heutigen Zeit haben wir so viele Dinge die uns das Leben leichter machen, auf der anderen Seite wird aber alles immer schwerer und teurer.
Ich bin schon so einige male in meinem Leben umgezogen und ich möchte auch behaupten das ich gut organisieren kann, doch bei diesem Umzug konnte ich mich nicht
auf vertrautes Vorgehen verlassen. Sondern musste viel neu lernen und mich mit neuen Situationen auseinander setzen. Das meiste davon ist dem Zuwachs an Menschen
in der Großstadt und den steigenden Mieten geschuldet. Ich hoffe, dass wir nun nicht noch einmal umziehen und wenn, dann endlich in das lang ersehnte Eigenheim (Eigentumswohnung).

Man braucht unglaublich viel Kraft, Energie und Durchhaltevermögen! Am Ende dieses Weges lacht aber die Sonne, versprochen!
Wenn ich jetzt morgens meinen Kaffee trinke, in einer lichtdurchfluteten Wohnung, meinen Blick über die vielen Zimmerpflanzen, über die marokkanische Ecke Richtung Balkon nach draußen schweifen lasse, weiß ich, dass wir alles richtig gemacht haben.

Das größte Umdenken begann im Kopf mit dem Thema Verzicht und Minimalismus. Die neue Wohnung hat eben 10/12qm weniger als die alte.
Das macht sich schon bemerkbar und nicht nur ein bisschen.  Ausmisten ist das eine, aber dann zu merken, dass man nicht genug weg gegeben hat und immer noch zuviel Kram
unterzubringen ist , ist hart.
Wenig Dinge – was ist schon wenig? Wieviel ist wenig?

Wer braucht noch einen Fernseher in Zeiten von Netflix und Co., wo man alles übern Laptop streamen kann? Eigentlich niemand. Denn jeder schimpft doch eh über die Werbung.
Früher gab es beispielsweise das Röhrenfernsehgerät, Radio, Stereoanlage, Schallplatten, später CD‘s, irgendwann Videorecorder und Videokassetten zum Filme schauen. Dann noch die Bücher im Regal. All diese Dinge kann ich durchaus heute auch noch besitzen, ich muss es aber nicht. Heute besitze ich einen Laptop und Smartphone, habe einen Internetzugang, ein paar gute Boxen für den perfekten Klang und damit ist alles verfügbar. Wie wunderbar minimalistisch sieht das aus?
Ruckzuck wirkt die Wohnung, als sei kaum etwas drin. Dabei ist die Möglichkeit zu Unterhaltung und Information immer noch da. Bücher und DVD’s , sowie CD’s hat man ja heute eher aus sentimentalem Wert.

Diese Aufzählung kann man endlos weiter führen mit Küchenzubehör, Schränken, kitschiger Deko, sowie Klamotten und Schuhen.
Meine ganzen persönlichen Dinge befinden sich nun in 3 Schränken (plus Schuhschränke natürlich^^). Es kommt mir fast wieder vor wie damals, als ich alles in einem WG Zimmer
unterbringen musste. Ich glaube so radikal wie dieses mal habe ich noch nie ausgemistet.

Ich genieße es sehr, nicht mehr so viel Zeugs herumstehen zu haben. Dadurch habe ich die Möglichkeit, mich auf die wirklich wesentlichen physischen Besitztümer zu beschränken.
In kleinen Räumen ist so viel mehr Platz. Abstauben und aufräumen geht blitzschnell.
Jetzt wo alles an seinem Platz steht, empfinde ich den Verlust von Dingen nicht als negativ, sondern als Bereicherung.
Befreiung von Ballast. Es ist wirklich so!

Das Auge freut sich täglich in diese helle klare Wohnung zu blicken. Das schöne Farbkonzept und die vielen grünen Zimmerpflanzen zu sehen. Der Kopf freut sich über neue Zusammenhänge
die er verknüpfen muss. Neue Wege im Alltag etc.
Ich fühle mich erfrischt und auch wenn ich neuen Dingen gegenüber eher nicht so die Aufgeschlossenste bin, komme ich damit inzwischen ziemlich gut klar.
Ich würde behaupten das ist ein Stück weit achtsame Lebenskunst, sich selbst hin und wieder ins Neue unbekannte zu stürzen!

P.S.:Anmerkung: Ohne meinen Liebsten, der mir den Schubs gab, hätte ich das wohl nicht gemacht 😉 Deshalb geht großer Dank an ihn!
Er hatte es schwer mit mir in dieser Zeit. Aber wir haben dadurch auch wieder ein Stück mehr an uns und unseren Schwächen gearbeitet,
sowie Qualitäten und Stärken zu schätzen gelernt.


Manchmal haben wir die Kraft,

“Ja” zum Leben zu sagen.

Dann kehrt Frieden in uns ein
und macht uns ganz.
(Emerson)

 

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24 Jul 2019

Wo ist eigentlich zu Hause?

Ist Zuhause = Heimat?

Wie kann man Zuhause interpretieren? Was sollte man sich denn da vorstellen?
Was beinhaltet ein Zuhause um es auch persönlich als Zuhause betrachten zu können?

Jeder Mensch interpretiert das sicher anders.

Für mich ist Heimat, da wo ich aufgewachsen bin. Mein Zuhause, der Ort an dem ich lebe. Nicht nur weil ich dort wohne, sondern weil dort mein Rückzugsort ist.
Dort erfahre ich Geborgenheit, Ruhe, Liebe und kann neue Kraft tanken. Zu Hause ist also ein Kraftort, das Zentrum meiner kleinen Welt. Es ist Wohlfühloase, Comfortzone
und Reich der Gemütlichkeit.

Ein englisches Sprichwort sagt: „Home is where your heart is“.

Es gibt ja Menschen die sind überall zu Hause, ich gehöre nicht dazu.
Unser Bus und das on the Road-Gefühl ist auch eine Art zu Hause geworden, in dem ich mich sehr wohl fühle. Ich bin aber auch froh ein richtiges zu Hause zu haben und nicht immer im Bus leben zu müssen.

Wenn man auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, werden die Karten nochmal neu gemischt.
An welche Wohnung kann ich denn mein Herz hängen?

Wie findet man den Ort, an dem man zu Hause sein kann? Ist man angekommen, wenn der Bäcker einem ohne zu fragen die richtigen Brötchen einpackt?
Ist man angekommen, wenn man mit dem Rad nur 10min zur Arbeit braucht und alle Ärzte und Geschäfte des täglichen Bedarfs in bequemer Nähe hat?

Stehen wir uns mit Bequemlichkeit selbst im Weg? Es fällt schwer die eigene Hood zu verlassen und nochmal bei 0 anzufangen. Ein neuer Stadtteil, ein neues Raumgefühl,
sich von altem trennen und neues zu lassen. Umzugsstress und Eingewöhnung, vorallem spielt das liebe Geld auch eine Rolle.
Die letzten Jahre steckten voller Veränderung. Zur Ruhe kommen war nur kurzzeitig möglich, nun kommt der nächste Schritt.

Ich hoffe jedes mal das das mein letzter Umzug ist. Ich hasse Umzüge und ich bin zu alt und zu bequem um mich noch oft umzugewöhnen. Es bedeutet purer Stress eh alles so ist,
dass man sich fallen lassen kann, vorallem, wenn 2 Menschen ihre Meinung und Einrichtungswünsche durch setzen wollen.

Es ist ein Kraftakt an einem Ort der zum Kraftort werden soll, aber noch nicht ist zu werkeln …  dieser Schwebezustand zwischen 2 halbleeren und chaotischen Wohnungen ist fürchterlich für mich.  Davor graut es mir schon jetzt. Es wird mir aber nichts anderes übrig bleiben.
Die Entscheidung ist gefallen, eine Eigentumswohnung, ein großer Schritt. Ein Neuanfang!
Wem gehört die Stadt? Denen die drin leben und die bereit sind ihren Wohnraum zu kaufen und sich nicht mit ständigen Mieterhöhungen vom Kapitalismus knechten zu lassen.
Mein Leipzig lob ich mir!

Ich wünsche mir anzukommen mit meinem Liebsten und am Ende diesen Jahres in unserem neuen zu Hause eingezogen und glücklich zu sein!

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6 Feb 2019

Das Recht der Frau

Das Recht der Frau

In Gesprächen mit einigen älteren Frauen bin ich immer wieder schockiert, wie wenig sie stolz sind auf das was wir Frauen in Deutschland können und dürfen. Wie viel sie für selbstverständlich halten und wie wenig sie hinterfragen. Viellicht ist es auch nur mein subjektiver Standpunkt, der es mir so erscheinen lässt. Aber ich höre sie nur meckern, darüber das wir noch immer weniger verdienen als die Männer und in Führungspositionen wenig Chancen haben. Das in der Politik zu wenig Frauen sitzen und die jungen Frauen heute so lange brauchen um erwachsen zu werden und sich zu finden.

Haben sie sich den früher gefunden oder deutete man nur anders, denn finden war gleichzusetzen mit fügen…

Ich finde man sollte sich gerade in Zeiten wo Rechtspopulisten uns die Rechte nehmen wollen, bewusst machen was wir Frauen heute alles können in Deutschland.

Wir entscheiden selbst; wir sind selbstbestimmt (vlt. nicht alle, aber wir haben die Freiheit es zu sein); wir dürfen Auto fahren; arbeiten; studieren; eigenes Geld verdienen; eigene Wohnung haben; wir müssen nicht heiraten und Kinder kriegen wir können…; wir können verhüten; wir können selbst über unseren Körper entscheiden; wir dürfen abtreiben; wir dürfen anziehen was uns gefällt; wir dürfen reisen auch allein; ein Konto eröffnen, wir dürfen wählen, um nur ein paar zu nennen.

Bedenkt diese Dinge, bevor ihr leichtfertig und sympathisiert über AFD und Rechtspopulisten sprecht! Vieles davon wird uns genommen, wenn die an die Macht kommen! Das kann man sehr gut im Wahlprogramm der AFD nachlesen. Ich habe mir mal die Zeit genommen und war mehr als erschrocken!

Das Frauenwahlrecht in Deutschland ist erst 100 Jahre jung!
Unsere Vorfahrinnen haben hart dafür gekämpft und zum Teil ihr Leben gelassen, für die Rechte die wir heute so selbstverständlich ansehen.
Früher blieben Frauen im Haus, versorgten den Mann und die Kinder . Heute kämpfen sie um berufliche und private Gleichstellung und gegen Alltagssexismus.

Viele junge Mädchen und Frauen sind heute so unaufgeklärt, dass kann man eigentlich kaum glauben wo doch Tabuthemen anzusprechen nicht mehr zu schamesroten Köpfen führt.
Man muss was dafür tun, dass junge Frauen und Mädchen selbstsicherer werden und mehr über ihren Körper wissen und nicht erst einen Sack voll schlechte Erfahrungen machen müssen
um zu kapieren wie sie mit ihrem Körper umgehen sollten. Gefragt sind Gynäkologen, Ärzte, Apotheker, Schulen und auch die Eltern!

abschließen möchte ich mit einem Zitat von Simone de Beauvoir:

Es muss übrigens darauf hingewiesen werden, dass die Gesellschaft, die so heftig bestrebt ist,
die Rechte des Embryos zu verteidigen,
sich um die Kinder nicht kümmert, sowie sie auf der Welt sind.

 

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8 Jan 2019

Jahresrückblick 2018

Das Jahresrad dreht und dreht sich und schon ist 2018 wieder fast vorbei.

Wie hat euch das Jahr behandelt? War es gut zu euch?
Ich habe einige sehr große Highlights erlebt und viel über mich und das Leben gelernt. 2018 hat mich gut behandelt. Ich bin dankbar!
Ich habe 2018 meinen Liebsten geheiratet, sogar 3 mal! Ich habe wunderschöne Reisen gemacht und tolle Orte gesehen. Ich habe die Abgeschiedenheit eines Berges zu schätzen gelernt und neue Horizonte entdeckt. Ich bin im Meer geschwommen und habe die Schönheit der Natur genossen. Ich bin von einem Hochhaus gesprungen (Base Flying) und habe das Gefühl des absoluten freien Falls kennen gelernt. Ich habe gefeiert und gelacht. Ich habe einige coole Shootings gemacht. Ich habe neue Herzmenschen kennen gelernt und alte Herzmenschen noch lieber gewonnen.
Ich bin Tante geworden. Ich habe viel gesehen und viel gedacht und mir neue Perspektiven gebaut. Ich habe gelernt zur Ruhe zu kommen und mich aus dem ankommen weiter zu entwickeln. Ich habe gesehen wo ich hin will und was ich eigentlich kann und können will.

Ich glaube 2018 war das Heiratsjahr, sehr viele in meinem Bekanntenkreis haben geheiratet. Und dabei ist heiraten doch so out… was durfte ich mir nicht alles anhören… Ist da etwa was unterwegs? Steuerliche Vorteile? Grundsatzdiskussionen über die Stellung der Frau in der Ehe und warum man heute überhaupt noch heiratet. Das wär doch ein Auslaufmodel und ziemlich kirchlich… Dazu will ich ein für alle mal sagen : Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Man entscheidet sich bewusst für die Ehe. Man wird zu nichts gezwungen. Wir haben aus Liebe geheiratet.
Ich gebe nicht meine Selbstbestimmtheit am Traualtar ab. Ich heirate ja keinen Deppen, sondern eben den Mann, der mir Partner, Geliebter, Freund und in allen Dingen Gleichberechtigter ist.
Ich gewinne einen Berater fürs Leben, der mich kennt, schätzt und respektiert und mich immer unterstützt wo er kann. Es ist ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, ein Versprechen das bleibt!
Der Ring ist lediglich das Symbol für die Ewigkeit die uns nun verbindet.

Jeder muss das für sich entscheiden.
Sicher ist nicht alles einfach und jede Beziehung ist ein sich ständig verändernder Prozess. Man muss so manchen Kampf austragen und wird es auch noch. Aber man wächst im besten Falle gemeinsam.

***
lerne zu unterscheiden,
wo dich der stolz gross
sein lässt und wo er dich
hindert, dem licht das dir
geboten wird näher zu
kommen.

lerne zu fühlen, wo
du dir selber im weg
stehst, dann wenn du
dich verschliesst, anstatt
zu fühlen, es geht nicht
immer nur um dich.

brich den stolz, auch wenn
er dir einst geholfen hat
nicht am gebrochenen
herzen zu sterben, ist
es an der zeit dich aus
dieser wunde zu befreien.

lange hast du alleine gekämpft,
denn das leben hat dir nichts
anderes übrig gelassen. doch
fühle ob nun nicht die zeit
gekommen ist, weich zu werden,
abzulegen an dem
ort, wo dir liebe wiederfährt.
sie zu nutzen, wenn du für
etwas wahrlich wichtiges
kämpfst, nämlich deinen
frieden. und zu sehen, dass
manchmal der grössere kampf
darin besteht, die waffen
niederzulegen.
***

Wir werden unkonventionelle Wege gehen. Aber wir werden am Ende frei und glücklich sein und das Leben leben, von dem wir geträumt haben. Geduld zahlt sich immer aus , jedoch ist Hartnäckigkeit und promtes Handeln  im richtigen Moment der Schlüssel um seine Ziele zu erreichen.

Ich möchte mich bei Allen bedanken die mich das ganze Jahr begleitet haben. Ohne Euch wäre meine kleine Welt nicht so wertvoll!
Ich wünsche Euch und mir für das neue Jahr nur das Beste, Glück , Gesundheit und Zufriedenheit!

 

 

 

 

 

 

 

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19 Dez 2018

Bewusster Mensch oder unbewusster Roboter?

Die meisten Menschen sind Sklaven ihrer Gedanken. Sie haben die Herrschaft über ihren Kopf verloren. Traurig aber wahr – so laufen die meisten Leute durch’s Leben.

Ihre Gedanken, das heißt, ihre alten Konditionierungen bestimmen, wie sie sich verhalten, wie sie sich fühlen und wie sie über sich selber denken. Dieser unbewusste Zustand
ist vergleichbar mit einem Roboter, der Tag um Tag seine einprogrammierten Konditionierungen abrattert.

Keine Sorge – natürlich gibt es Abhilfe!

Du hast nämlich dieses tolle Ding, das sich „Bewusstsein“ nennt. Und genau das ist die Lösung für dieses (und die meisten anderen) Probleme: Sich selbst bewusst zu sein.
Du musst dir deines eigenen Zustandes bewusst werden. Alleine durch das bewusst-werden deiner Gedanken, erlangst du wieder Oberhand über deinen mentalen Raum und kannst wieder bestimmen, welches Programm du „da oben“ abspielen lassen willst.

Wenn man Dinge aus einer höheren Perspektive betrachtet, sind sie nicht mehr so wichtig.  Dinge passieren völlig wertungsfrei, wir geben Ihnen den Wert in unserem Leben.
Wir bewerten aus unserer Befindlichkeit und Wahrnehmung heraus. Wir sind selten wirklich objektiv, eher subjektiv. Je mehr ein Thema auf eine Befindlichkeit trifft, desto mehr neigen wir zu verurteilendem Verhalten. Der Mensch ist nicht naiv, der Mensch ist primitiv.


Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

 ***
Willst du wissen, wer du warst,

so schau, wer du bist.

Willst du wissen, wer du sein wirst,

so schau, was du tust (Siddartha)

 

Das menschliche Bewusstsein ist vielleicht das letzte große ungelöste Rätsel unserer Existenz. Möglicherweise werden wir nie aufklären, worin seine Besonderheit besteht. Also jenes Gefühl der Selbstwahrnehmung, der inneren Freiheit.

Information erzeugt Bewusstsein – irgendwie

Themen kommen durch Gedanken, Gefühle und/oder Erinnerungen in unser Bewusstsein, unser Aufmerksamkeitsfeld. So kommt es vor, dass man zu bestimmten Zeiten von Altem heimgesucht wird. Manchmal ist man eben dünnhäutiger oder hat etwas noch nicht komplett verarbeitet, weil der Zeitpunkt der Heilung oder Reife noch nicht da war. Man wird den ganzen Tag von Gedankenzügen bombardiert. An manchen Tagen fahren sie vorbei, an anderen beißen sie sich fest. Warum ist das so?

Bewusstsein ist immer auf etwas gerichtet. Bewusstsein als solches gibt es nicht. Immer ist es mit Objekten verknüpft – mit Gegenständen und Ereignissen der Umwelt oder mit Elementen der inneren Welt. Bewusstsein hat immer etwas ‚im Sinn’. Es gibt also kein Bewusstsein als solches, sondern nur Bewusstsein von etwas.

Doch ich frage weiter: Wie ist denn der Zusammenhang von dem Ich und dem Bewusstsein? Bin „ich“ mein Bewusstsein? Oder ist es nur ein Teil des Ichs? Oder ist gar das Ich nur ein Teil des Bewusstseins?  Bin ich die Stimme in meinem Kopf und das Bewusstsein kommt durch meine Aufmerksamkeit auf etwas?

Wie der Begriff Aufmerksamkeit lässt sich der Begriff Bewusstsein im allgemeinen Sprachgebrauch recht unproblematisch verwenden. Schwierig wird es erst, wenn man versucht, es präzise zu bestimmen: „Etwas Seltsames liegt in der Beschreibung des Bewusstseins: Was immer der Mensch ausdrücken will, er scheint es einfach nicht klar sagen zu können. Es ist nicht so, als wären wir verwirrt oder unwissend. Vielmehr kommt es uns so vor, als wüssten wir genau, was geschieht, könnten es aber nicht richtig beschreiben. Wie kann etwas nur so nahe scheinen und doch immer jenseits unserer Reichweite bleiben?“ (Marvin Minsky)

Bewusstsein im Sinne von Wahrnehmung ist das, was einem Menschen zu einem Zeitpunkt bewusst ist, das was er wahrnimmt, also das was er sieht, hört, denkt, riecht und an das, was er sich erinnert. Vorstellen kann man sich das wie die Bilder, die von einem Projektor auf eine weiße Leinwand geworfen werden. Die Inhalte können von innen aus dem Gedächtnis kommen, oder sie werden durch die Sinnesorgane von außen aufgenommen. Das Bewusstsein selbst ist bei dieser Deutung passiv.

Die Aufmerksamkeit steuert die Wahrnehmung, und damit das Bewusstsein. Sie entscheidet, was an Reizen und unbewusster Wahrnehmung ins Bewusstsein geholt wird. Insofern ist die Wahrnehmung von der Aufmerksamkeit abhängig. Die Aufmerksamkeit steht damit zeitlich vor der Wahrnehmung.

Alltagsbeispiel:
Ein Gedankenzug stoppt und etwas in ihm hat unsere Aufmerksamkeit bekommen. Wir fangen also an zu denken, verknüpfen es mit erlebtem und erfühltem. Bewerten es positiv. Lächeln, und haben ein gutes Grundgefühl und gute Laune  für sagen wir mal die nächsten 2 Stunden.

Anders ist es mit Dingen die wir negativ bewerten. Sie hinterlassen ein schlechtes Grundgefühl für mehr als 2 Stunden. Wir schaffen uns also bewusst durch unsere Gedanken ein negatives Umfeld. Unabgeschlossene Dinge können dir viel Energie abziehen. Sie geistern in deinem Unterbewussten herum und halten immer einen kleinen Teil deiner mentalen Gehirnleistung beschäftigt. Solche Dinge nennt man auch „offene Schleifen“. Du hast mit etwas innerlich noch nicht ganz abgeschlossen und jetzt geistert es dir ständig im Kopf herum.

Im dümmsten Fall belagern diese Dinge nicht nur deinen Kopf, sondern weil du mit ihnen auch noch negative Gefühle verbunden hast, ziehen sie dir ständig Energie ab.

Wenn wir Glück haben können wir die Perspektive ändern oder finden etwas das die Wertung entwertet. Den Gedanken also unwichtig macht. Das ist leider sehr schwer. Denn unser Wertesystem ist tief verankert. Ist es zu negativ, wird auch der eigentlich freie Wille negativiert. Wir werden Opfer unserer Gedanken und merken manchmal gar nicht wie sich die Spirale nach unten dreht.

Auch wenn man sich austauscht, da reden mit anderen Menschen immer eine guter Weg ist, sind wir letztendlich doch allein mit unseren Sorgen, Gedanken, Wünschen und Sehnsüchten. Wir sind allein mit unseren Entscheidungen, die wir selber treffen und die wir vor uns und anderen rechtfertigen müssen. Die schwere Bürde der Verantwortung in einer missgünstigen Welt, steht der Freiheit gegenüber, mit der wir entscheiden wie wir handeln wollen.

 Wir haben die Freiheit zu entscheiden, aber wir haben auch die Konsequenzen.

All das ist ganz schön verwirrend. Es gibt kein richtig oder falsch und es gibt auch keine allgemeingültige Wahrheit. Es gibt nur Bewusst-Werdung.

was können wir also tun?

Frieden finden in uns selbst! Lernen zu filtern! Freundlich sein zu unseren Mitmenschen und darauf vertrauen das alles seinen Weg findet!

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30 Okt 2018

Die Krux am Menschsein = das Vergessen

Der Mensch als überlegene Spezies ohne natürliche Feinde, außer sich selbst und dem Vergessen.
Dazu verdammt immer wieder die selben Fehler zu machen, bis er sich vernichtet hat.
Menschen sind gut im verdrängen und vergessen um ihren ist-Zustand zu beschönigen.
Dies gilt für menschliche Beziehungen, dies gilt für die Geschichte und vorallem gilt dies für den Menschen selbst.

Wer nicht schnell genug vergisst, hilft nach. Die Pharmaindustrie und Partykultur bzw. auch der freie Handel s. Alkohol, sind dankbare Mittel.
Kurzzeitgedächtnis- Training machen die wenigsten. Dazu müsste man ja erstmal verstehen wollen wie es funktioniert.
Es prasseln über den Tag so viele Inforamtionen ein, wer kann und möchte sich das alles merken und wozu?

Wer es bis ins hohe Alter schafft und gut beieinander ist, dem helfen Krankheiten wie Demenz beim vergessen.
Warum ist wohl Depression Volkskrankheit Nr. 1 ?
Das Unterbewusstsein arbeitet langsam und verarbeitet nur unter bestimmten Vorraussetzungen richtig.
Jeder noch so kleine Blackout oder Filmriss , bringt mindestens einen Spotlight mit sich. Spotlights oder Bilderzüge, die immer wieder durch den Kopf fahren und den Menschen zwingen zu verarbeiten. Es sind unverarbeitete Bilder des Gehirns, gesendet aus dem Unterbewusstsein. Wer nicht verarbeitet sondern verdrängt, bekommt diese gebündelt.
Das ist oft kein schöner Zustand.
Aber selbst ein gutes Verhältnis zu seinem Unterbewusstsein schützt den Menschen nicht vorm vergessen. Wenn man darüber nachdenkt wieviel man schon gelernt und gewusst hat und wieviel davon noch übrig ist… ist dies erschreckend.  Es scheint tatsächlich als läuft es darauf hinaus, egal wie man es dreht, der Mensch soll vergessen.
Soviel Intelligenz, soviel Fortschritt, rasend schnelle Entwicklung und Vermehrung… wie soll das ewig gehen? Das ist nicht vorgesehen.
Genauso wenig wie das komplette Spektrum des Gehirns nutzen zu können.
Vielleicht gibt es einzelne Menschen die all das durchbrechen und durchblicken können, aber auch das schützt die homogene Masse nicht vor ihrem primatenhaften Untergang.

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13 Sep 2018

„just married“ – Pures Glück

Wege zum Glück soll es ja viele geben…

Glück ist ein vierblättriges Kleeblatt, ein Schornsteinfeger, ein Marienkäfer? Das Streben nach dem 1-Cent-Stück? Nein, Glück kann nicht in Formen gepresst werden. Glück sitzt viel tiefer.
Es geht nicht um das flüchtige Glück eines Lottogewinns, sondern um das Lebensglück und wie es manchmal auch erst gefunden wird, nachdem man sich durch so manches Tal gequält hat.
Das Glück hängt mit dem Seelenleben einer Person zusammen und nicht mit Äußerlichkeiten, wie Reichtum oder Erfolg, das wussten schon die frühen Philosophen.
Glück trage der Mensch im Herzen.

Glück ist „subjektives Wohlbefinden“

Glück fängt bei Wertschätzung und Dankbarkeit an. Lebendige Beziehungen zu anderen Menschen, ergo Liebe und Freundschaft oder auch „das Gefühl von Zugehörigkeit“ machen glücklich. Glück ist jedoch ein Kontrasterlebnis. Beziehungen bedeuten auch Konflikte, die notwendig sind, um ein stärkeres Bewusstsein für das Glücksgefühl zu entwickeln.
Wer kein Unglück kennt, weiß auch nicht, was es bedeutet glücklich zu sein.
Sinnliche Erfahrungen, wie warme Sonne auf der Haut fühlen, Meeresrauschen, bestimmte Gerüche , die einen zum Beispiel an den letzten Urlaub erinnern, lassen das persönliche
Glücksbarometer höher schlagen.

Nun möchte ich Euch von meinem persönlichen Glücksbarometer erzählen:  – Ich habe das pure Glück erfühlt an meinem Hochzeitstag!

***

Hochzeit , Liebe und totale Reizüberflutung an positiven Energien!

Mein Verlobter und ich gaben uns am 11.Mai 2018 standesamtlich das Ja-Wort. Es war ein traumhafter Tag, nahezu perfekt. Durch die freundliche Unterstützung unserer Trauzeugen und Familien wurde aller Stress von uns abgehalten. Aufgrund unserer gut organisierten Vorbereitungen, gab es auch keinen Grund zur Sorge. Es klappte alles reibungslos.

Noch nie hatte ich so viel Beautywahnsinn betrieben, mit Masken und Cremes und Nägelmaniküre. Am Tag vor der Hochzeit habe ich ein Detox- Entspannungbad genommen, um mich zu reinigen und ohne Altlasten in diesen neuen Lebensabschnitt zu gehen.  Ich habe mich ganz bewusst zentriert.

Als ich dann am Tag der Hochzeit, bevor es los ging ( meine Trauzeugin war gerade die Blumen abholen) einen Moment allein hatte mit mir und im Kleid, kullerten ein paar Freudentränen.
Ich konnte nicht glauben, dass das grad wirklich passiert.
Mein Make up war mir super geglückt, die Frisur saß und das Kleid passte perfekt. Nie hätte ich gedacht, dass ich als Braut einmal so aussehen würde, aber es war genau richtig. Wunderschön!
Das war ich als Braut und ich als Mensch. Ich war nicht verkleidet, aber doch top gestylt. Die Mischung von Eleganz und Hippiecharme war geglückt.
Ich war total entspannt. Aufgeregt , aber entspannt.

Der Wunsch-Traum  so vieler Frauen und ich darf es erleben! Ich bin noch heute unendlich dankbar! Und werde es wohl auch noch lange sein.

Als wir zum Standesamt fuhren, hoffte ich dass mein Verlobter es rechtzeitig schafft, nicht die Ringe vergessen hatte und keine Autopanne.
Doch es ging alles gut.  Er war genauso aufgeregt wie ich, aber ein Blick genügte und wir wussten genau, dass alles so passiert wie es passieren soll.
Wir wollten unsere vor Aufregung schwitzigen Hände gar nicht mehr los lassen.

Meine Familie empfing mich und alle waren am strahlen. Die Sonne lachte mit uns um die Wette.
Alles war so positiv.  Unsere Familien trafen aufeinander. Trotz so großer Gegensätze, war alles entspannt und friedlich.
Die Standesbeamtin war leider eine Fehlbestzung, aber davon ließen wir uns nicht den Tag ruinieren.
Wir haben im August bei unserer freien Trauung nocheinmal die Möglichkeit die Zeremonie selbst zu gestalten.

Dieser Tag ging so schnell vorbei und ich hab soviel gefühlt. Man kann das gar nicht in Worte fassen. Die Emotionen überrannten mich noch am späten Abend. Als wir längst verheiratet waren und etwas Ruhe eingekehrt war. Wir haben so viele liebe und persönliche Glückwünsche bekommen.
unter anderem Stand auf einer Karte :

„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“ – Hermann Hesse

Es erschien mir erst etwas banal. Aber nein, es stimmt! Als die Liebe in mein Leben einzog und ich merkte das sie blieb und auf Gegenseitigkeit beruht…  Ich mich dem Lieben ohne Zweifel hingeben konnte… Immer neue Wege entdeckte mit dem anderen und für sich selbst zu lieben…Gemeinsam zu wachsen und zu vertrauen… dann machte sich das  Glück in meinem Leben breit. Jetzt nach der Hochzeit erst recht. Das gab uns nochmal so einen Schub in Richtung nächster Abschnitt, nächste Stufe, neues Level.

Die Tage  nach der Hochzeit waren auch traumhaft. Totale Harmonie mit den Menschen die man lieb hat und gern um sich hat. Natur und Badesee … Sommer, Sonne, draußen sein.
Zum Schluss landete ein  Marienkäfer auf mir  … all das in seiner Gesamtheit hat mich spüren lassen, was wahres Glück ist.

***

Noch ein paar Gedanken zur Ehe:

Langsam aber sicher haben sich die Lebensmodelle verändert.
War vor einigen Jahrzehnten die Ehe wie wir sie von unserer Eltern- und Großelterngeneration kennen, noch das einzig Wahre, so steht heute eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Individuell kann Mann und Frau entscheiden wie er/sie seine Hochzeit und seine Ehe gestalten und leben möchte.

Glück war früher oft zweitrangig und Funktionalität und Versorgung standen im Vordergrund . Die Frau war oft vom Mann abhängig und durfte keine eigenen Wege gehen. Der Ring am Finger ein Instrument der Knechtschaft.

Auf der Suche nach neuen Wegen, muss man auch das Modell Ehe in einem anderen Licht sehen. Wir befinden uns gerade in einem Wandlungsprozess und die Ehe erlebt einen neuen Frühling. Worte wie Gleichberechtigung, Respekt und Emanzipation spielen eine große Rolle. Die symbolische Bedeutung ist essentiell, denn heute wird nicht mehr aus Verpflichtung geheiratet, das Paar entscheidet sich freiwillig. Es ist gerade in Zeiten in denen es keine Garantie für etwas gibt, eine klare und bewusste Ansage „Ja“ zu einem Menschen zu sagen. „Ja“ ich möchte mein Leben mit dir verbringen, weil ich es will und weil ich dich liebe. Die Liebe ist die Basis – sozusagen das tragende Fundament. Die Partnerschaft ist geprägt von vielen Faktoren: Kommunikation, Vertrauen, Zusammenhalt, Nähe – Distanz, Organisation um nur einige zu nennen. Nicht immer steht das Liebesgefühl alleine im Vordergrund. Wichtig ist die Balance herzustellen zwischen den vielen Gefühlen. Zufriedenheit erlangen wir durch Ausgeglichenheit der Emotionen. Auf die Gefahr unromantisch zu wirken, finde ich, dass fundierte Vereinbarungen sehr wichtig sind für eine glückliche Beziehung. Vertrauen baut sich nicht auf Nichts auf. Loyalität, Verantwortung und faire Aufteilung der Organisation und finanzieller Background sind ebenso wichtig. Eine gesunde Streitkultur gehört auch dazu.
Bei aller Liebe und Romantik beruhigt es, wenn man vorbereitet ist, sich an gemeinsam Absprachen anlehnen kann und weiß, dass man auch im Krisenfall aufeinander vertrauen darf.

Kurz gesagt : Wenn die Vorraussetzungen stimmen, dann Traut Euch! Die Ehe ist nicht so staubig wie ihr Ruf!

 



Danke an Mascha Bogner für die tollen Fotos
instagram: @maschabogner

 

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7 Jun 2018

Frühling und Aufbruch

Da ist er wieder, der Frühling.
Lang ersehnt, strahlt er nun über uns und in uns. Alles erwacht zu neuem Leben, erhält neue Kraft und Licht…Wächst und blüht.
Ich erinnere mich noch gut an den Frühling vor 2 Jahren.
Es war der Zauber des Anfangs und des Wandels der mich mitnahm und mich in eine neue große Liebe gab. Eine Liebe die sich von Anfang an so richtig angefühlt hat.
Das Gefühl den Richtigen gefunden zu haben, dass wovon immer alle reden, was aber keiner versteht der es nicht erlebt hat.

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben. (Hesse)

***

Hier ist das Wunder, das allen immer widerfährt,
die wirklich lieben:
Je mehr sie geben, desto mehr bekommen sie von der kostbaren erhaltenden Liebe,
die Blumen und Kindern ihre Stärke verleiht und die allen Menschen helfen könnte, wenn sie sie ohne Zweifel hinnähmen. (Rielke)

***

Nun 2 Jahre später ist es nicht mehr so neu und die  frische Frühlingsliebe hat etwas schwer an ihren Früchten zu tragen. Hin und wieder bleibt ihr auch etwas im Halse stecken.
Wir stehen an der nächsten Stufe. Kurz vor der Blüte. Halten inne und versuchen alles richtig zu machen.
Aufbruchsstimmung und Reinigung gehen derzeit oft Hand in Hand.

Zeit nochmal in sich zu gehen und nachzudenken, über die Liebe, das Leben, über das Menschsein und über Gewohnheiten und Blockaden:

Das 18er Jahr macht sich selbst schon alle Ehre.  Viele liegen trotz Frühlingssehnsucht und Aufbruchswillen flach… die Bronchien, die Atmung, der Magen, der Darm, müde, erschöpft und schwach… Nase voll, Husten & Co…
Normale Grippe- und Erkältungswelle?
Mag sein. Aber vielleicht auch einfach kosmische Korrelation mit dem Thema Reinigung… allover. Altes Eitriges bricht hervor, zeigt sein unschönes Antlitz.
Und wieder das alte Lied… das hatten wir doch schon… das haben wir doch dauernd… eine Intensität jagt die andere… wenn wir noch tiefer schürfen, kommen wir hinten wieder raus.
Vielleicht soll das so? Aber von wem aus? Dem lieben Gott? Unserer Seele? Oder ist es einfach Natur und Evolution… Der ganze Kosmos hat Grippe, hat Reinigungswelle. Und um unsere Köpfe steht mal wieder der Nebel, dichter, verwirrender, Orientierung nehmender Nebel.
Nichtsdestotrotz ist Leben. Jetzt. Wir können die Jahrzehnte nicht absitzen und warten bis es vorüber ist.
Oh doch.. Ruhe, ja, brauchen wir. Druck, Müssen, Sollen… haben wir genug… brauchen wir meistens nicht.
Also, was denn nun? Handeln oder Akzeptieren? Warten oder Tun? Arzt oder Schamane?
Was ich vermehrt beobachte, ist, dass sich gerade bei vielen Menschen (Nahestehende) vermeintlich alte Blockaden zeigen…
Das innere Kind, Vater-Mutter-Themen, Kompnesation von Dingen, Berufung leben, aber auch scheinbar älteste Themen… Dazugehörigkeit, Einsamkeit, Opfer-Täter, Außenseiter, Wohin-Fragen… der süße Spot…Überall fordern Entscheidungen ihre Aufmerksamkeit.
Still und leise, vielleicht unbewusst- liegen auch Vorwürfe im Raum.. an sich selbst…an unser Gegenüber…  noch immer über die alten Blockaden stolpern,
noch immer nicht geheilt, schon wieder dies, schon wieder das…Neben dem Verzeihen von  allem und jedem, gebührt dieses Verzeihen vor allem uns selbst.
Die Schatten offenbaren unser Innerstes, unser Tiefstes.
All die stillen heimlichen Selbstvorwürfe, all die vermeintlich verarbeiteten Glaubenssätze… Na und?
Verzeihe dir… alles… was du bist… was du scheinbar bist… was sich durch dich zeigt und offenbart… akzeptiere dich so… nehme es an.
Sei nicht gegen dich…
Das Gefühl der jahrelang andauernden Wiederholungsschleife, der Stagnation resultiert genau hieraus, zu glauben, du müsstest etwas bestimmtes erreichen,
bereits abgeschlossen haben, fertig sein.
Unterm Strich können wir stets nur für uns selbst Gewissheit haben und Rechenschaft ablegen. Es steht uns nicht zu, anderen in ihr Weltbild reinzureden.
Wir müssen nicht die Aufklärung der Welt erreichen. Auch wenn der Welt etwas mehr Aufklärung gut täte.
Wir dürfen uns aber diesen Charakterzug der geistigen Arroganz verzeihen. Wir dürfen uns verzeihen, zu glauben, vollkommen sein zu müssen. Oder vielleicht ganz heimlich schwach zu sein. Oder vielleicht, garnichts zu wissen. Und unsere Komplexe, weil wir anders sind. Anders als die Anderen anders sind.

Es geht also an die Substanz.  Manchmal muss man sterben und auferstehen um sich dem neuen Leben hingeben zu können. Durch Leere kommt Fülle!

Wir können den Wind nicht ändern,
aber wir können die Segel
richtig setzen. (Aristoteles)

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Licht &Liebe

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6 Apr 2018

Von Kommerz und Herz

Von Kommerz und Herz

Es gibt einfach kein Entkommen. Überall Herzen, Blumen, Pralinen. Und herzförmige Pralinenschachteln mit Blumen drauf. Pseudo Liebesbekenntnisse in den socialen Netzwerken.
Dieser ganze Tag ist doch die reine Kommerz-Kacke. Können die Menschen nicht mehr einfach lieben? Still und authentisch?  Muss es für alles einen Hype geben? Hypes die sich selbst tragen, unterstützt vom Kapitalismus der die Seele frisst und Zombies übrig lässt.
Komischerweise stört es mich jetzt mehr als in Zeiten in denen ich am Valentinstag Single war.  Vielleicht weil es so unauthentisch ist und irgendwie verlogen rüber kommt.
Wenn man sich liebt, kann man sich das immer zeigen, dazu braucht man keinen kommerzialisierten Tag im Jahr.

Man kann es aber auch lassen und sich anschweigen und sich mit sich selbst und seinen ganz eigenen Macken und urst angewöhnten Verhaltensmustern beschäftigen. Lieber mal tief miteinander schweigen als sich einem vom Pferd zu erzählen.

Diese, jene Verhaltensmuster die uns immer wieder zu Konflikten bringen. Die wir einfach nicht los werden, obwohl sie uns doch bewusst sind, eigentlich.
Wir stehen uns selbst im Weg. Zu verkopft  und zu egoman. Dabei schreit doch alles nach Transformation und Heilung. Vlt. wäre es doch einfacher gemeinsam Pralinen zu knabbern, als sich Wortbomben zu liefern. Nein!
Zweisamkeit ist nicht immer leicht. Trotz aller Liebe ist der Weg nicht immer der selbe. Man muss ihn gehen, sonst kommt man nicht weiter. Von jetzt kommen die Anweisungen geradewegs aus dem Universum. Der Plan wird offenbar, Millisekunde auf Millisekunde. Unsichtbar, intuitiv, spontan, liebevoll.
Gehe in deine Zelle und deine Zelle wird dich alles lehren, was es zu wissen gibt.

Gewinne deine Kraft zurück und erhalte sie für deine Entwicklung. Es gibt keine Landkarte mehr, keine Glaubensbekenntnisse und keine Philosophie.
Nur eben diese eine  Liebe und dieser Schmerz.  Der Schmerz des anderen + dein eigener. Wie könnte man das ertragen, würde man nicht so sehr lieben….
Diese Emotionen und Energien die sich tummeln und die sich nicht immer gleich sortieren lassen sind omnipräsent.

Das größte Geschenk, das man sich in diesen Tagen machen kann, ist freiwillig den Rhythmus zu wechseln und dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. Wozu auch. Brüche geschehen so oder so. Widerstand ist menschlich. Und wer lässt schon freiwillig locker, wenn nicht klar ist, wie es weiter geht.

Bedenke Erdling, alle Umbrüche, Einbrüche, Ausbrüche dienen nur dem einen: dich mit deinem Geist zu vereinen. Du weißt am besten was du brauchst. Das kann dir keiner streitig machen.
Wenn du mit dir im reinen bist, sendest auch du solche Energien der Klarheit aus und dein Gegenüber wird nicht zusätzlich verunsichert.
Zweisamkeit ist schwer, aber es gibt auch nichts schöneres auf der Welt!

Wie immer dein System sich nun diese -Tage kreiert, sei achtsam ,respektvoll und tolerant,  Bedenke: Der Feber ist der Monat der Narren. Auch wenn die Faschingszeit schon wieder vorbei ist, gönnt euch die Verrücktheiten. Sie sind heilsam!

Fröhliches transfomieren allerseits!

 

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15 Feb 2018