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Abenteuer Ausflug

Das war ein tolles Wochenende!!! Was für eine tolle Zeit hier mit Euch!
Nachdem wir 5 Abenteurer uns mit ein wenig Verzögerung, reichlich Proviant und in 2 schönen alten Bussen auf den Weg raus aus der Stadt gemacht hatten, stellte sich promt ein Gefühl von Urlaub ein.
„Die Welt gehört dem, der sie genießt“  – das dachten wir uns auch! Kein Bock mehr auf Verkehrsinfarkt, Überbevölkerung, Gestank …
Das Leipziger Umland bietet quasi vor der Haustür reichlich Möglichkeiten um der Enge und Hitze der Stadt, vorallem im Sommer, für ein paar Tage zu entfliehen.

Ausflüge sind oft unvergessliche Erlebnisse und bringt die Menschen näher zusammen!

Let’s Go Outside!
In Gesprächen mit andren höre ich immer öfter den Wunsch zur Entschleunigung. Raus aus dem Alltag, raus aus der Stadt. Sonne und Freiheit und Abenteuer!

Unser erster Halt war ein altes verwunschenes Barockschloss.
Ein tolles Fleckchen Erde ganz in der Nähe von Leipzig.
Natürlich kitzelt ein solches Bauwerk das Herz eines jeden Abenteurers da einzusteigen.
In der prallen Mittagshitze erkundeten wir also das Gelände, fast wie auf einer Mission entfachte der Drang jeden Winkel auszukundschaften. Leider kamen wir nicht in die Räumlichkeiten des Herrschaftshauses. Aber vlt. wären die auch unspannend gewesen, den die Spuren von DDR hatten hier ihr Unwesen getrieben, und einiges an Charme zerstört.…

 

Weiter ging es zu einem Platz der ansich öffentlich ist und unweit einer Schnellstraße, jedoch so sehr von der Natur okkupiert (Landschaftsschutzgebiet) , dass man sich sofort wie im Paradies fühlt und vereinzelte Wanderer gut ausblenden kann.  Dort blieben wir stehen.  Stellten die Busse in U-Form Richtung Wald und richteten uns häuslich ein.

 

Nach einem Spaziergang zum naheliegenden Fluss, wurde der neue Grill eingeweiht.

Lecker essen schnibbeln in Gemeinschaft…
Kleine Abkühlung zwischendurch gabs auch 🙂

Sonnenuntergang gucken auf der Aussichtsplattform. Beisammen am Feuer sitzen und über Gott und das Universum in der Flasche philosophieren, Musik und Wein und gute Gespräche,

einfach eine gute Zeit haben. Man schreibt das so dahin…eine gute zeit haben… Gemeint ist die qualitative Zeit!
Ein Phänomen des Er- Le- bens , was durch die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft oft verloren geht. Doch zwischen Tun und Leiden gibt es eine Mitte, das Sein.

Glücklicherweise hatten wir nicht nur ein sondern zwei Fotografen dabei. Und konnten die schönen Momente aus männlicher und weiblicher Sicht festhalten.

Bilder die an Bilder erinnern!
Das reine Auge und die Kamera geben uns Objekte, wie sie in der Zeit existieren. Nicht verfälscht durch „Sehen“.

Am nächsten Tag nach einem Frühstück im Freien gings wieder los.

 

Ne Runde schwimmen im See! Nicht irgendein ein See, einer mit Sandstrand und kaum Menschen. Die dortige Flora ließ uns glauben wir wären kurzum in einem anderen Land. Es hatte was von Wüste.  Mühselig war der Weg zum Wasser, durch den sandigen , heißen Boden, erfrischend der Sprung ins kühle Nass.
Das meditative Rauschen der Wellen und der Anblick des Wassers, sowie der Sand auf der Haut, war Entspannung pur.


Leider gabs noch einen kleinen Auffahr- Unfall beim Tanken, aber auch dies brachte uns nicht erheblich aus der Ruhe.

»Abenteuer sind der beste Weg, um herauszufinden, mit wem man es zu tun hat. Meint ihr nicht?« Fazit: mit Großartigen Menschen!
Der Ausflug ist schon ein paar Tage her, doch ich zehre noch von den schönen Erinnerungen.
Wir haben die Jalousien unseres Selbst ein Stück geöffnet. Die Sonne und die Freiheit rein gelassen !

Ich möchte an dieser Stelle Danke sagen und euch / uns allen ein Lob aussprechen, dafür das wir alle so gechillt, open minded und korrekt sind. Ohne diese Eigenschaften wäre es anders und weniger schön geworden.

Danke das ihr so wunderbar seid!

Auf Bald!

 

 

 

30 Mai 2017

Kotzen

Kotzen

Wer morgens im Bus zur Arbeit fährt, hat sehr gut die Möglichkeit sich ein Bild des aktuellen Alltags in Großstädten zu machen oder einfach kotzen zu gehen.
Es ist laut und voll und es stinkt. Wie kann man nur morgens schon so stinken.
Mir wird übel, ich sehe aus dem Fenster und erblicke Baustellen, Dreck und jede Menge Autos. Warum muss denn hier jeder mit dem Auto fahren?
Wer in der Großstadt wohnt kann doch bequem die Öffentlichen nehmen. Dann würde man auch schneller voran kommen im Straßenverkehr… Nervig dieses Schritt-Tempo.

Keine Parkplätze… glänzendes Blech, Krach und Smog.

Waren das immer schon so viele?
…frage ich mich über die Menschen… es wird so eng in meiner Wahlheimat viel zu viel…  Im Bus finden sich alle Kulturen wieder. Bunt gemischt. Das stört mich überhaupt nicht.
Es sind diese Gerüche die sie alle mit sich rum tragen, alle Menschen stinken … ich bin angewidert wenn wieder so ne Wolke vorbei fliegt… komme mir vor als würde ich in einem Schweinetransporter fahren. Musik auf die Ohren und mich weg  träumen, ist das Einzige was in dem Moment vor einer Panik- Attacke schützt.

Als ich 2003 nach Leipzig kam, habe ich mich sofort in diese Stadt verliebt.
Trotz Großstadtcharakter habe ich mich hier selten wie in einer gefühlt. Es gab genug Raum zum entfalten und Atmen!
Doch mittlerweile hat sich neben dem krass hohen Mietspiegel und den ständigen Baustellen auch ein Gefühl der Überbevölkerung breit gemacht.
In den Parks im Sommer hat man kaum ein Stück Wiese auf dem keiner liegt.

Bin ich so dünnhäutig geworden oder dieses Leben hier zu eng?
Verkehrsinfarkt, Überbevölkerung, Gestank …

Es gibt keine absolute Wahrheit über das Zeit- Geschehen. Aber ein reales empfinden für das was um mich geschieht.

Zu alledem haben wir uns eine größere und teurere Wohnung genommen…als würden wir tatsächlich sesshaft werden wollen in Zeiten wie diesen.

Freie Entfaltung ist überall möglich und Bewusstheit auch. Es ist eine Einstellungssache ganz klar.  Wer sich im Alltag seiner selbst nicht bewusst ist, wird es auch nicht „auf Reisen“ schaffen oder in einem für ihn angenehmeren Umfeld. Es ist wohl eher eine Ego-Geschichte – die des Wollens oder des Nicht-Wollens.

Ich weiß nicht wie lange ich das noch will. Mich zieht es immer mehr in unendliche Weiten, Natur, Ruhe, keine Menschen oder nur wenige.
Ein kleines Grundstück in Italien, Albanien oder Spanien und dort ein tiny -Haus drauf, mit dem man jederzeit weiter fahren kann wenn man Abenteuer braucht.

Mir ist aber auch bewusst welche Risiken und Anstrengungen ein autarkes Leben mit sich bringt und ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bereit dafür bin.

Zum jetzigen Zeitpunkt kämpfe ich mit meinem Würgereflex  und der bloßen Empörung über unerträgliche Zustände.
Die Hoffnung auf eine bessere Welt,  wirkt im 21. Jahrhundert  abstrakter denn je.

18 Mai 2017

Ich bin wach!

Wenn das aufwachen plötzlich anders ist…
Eines morgens wache ich gegen 4 oder 5 auf und sage deutlich : „ich bin wach“ und schlafe wieder/ weiter bis mein Wecker klingelt und ich zur Arbeit muss.
Fast jeder kennt diese Botschaften des Unterbewusstseins. Manchmal faselt man im Schlaf nur unverständliches oder erinnert sich nicht daran,  aber je näher man seinem Unterbewusstsein ist, desto verständlicher kann man mit ihm kommunizieren. Ich beschäftige mich schon länger mit der Thematik des spirituellen Erwachens und versuche so gut es geht die Signale meines Körpers und Geistes wahr zu nehmen. Doch eine so klare Botschaft habe ich bisher nicht erhalten. Ich bin auf dem richtigen Weg.

Erwachen durch Körper fühlen

Wir können lernen unseren Körper als Zugang zur spirituellen Dimension zu nutzen. Unseren Geist in den richtigen Mood zu bringen und tatsächlich nachhaltige Veränderung des Bewusstseins zu erleben. Seit ich hormonfrei lebe, spüre und rieche ich anders. Nicht die ganze Zeit, aber in Momenten wo ich ganz bei mir bin, habe ich ein anderes Körper empfinden.
Ich habe gelernt mit Hilfe des richtigen Set und Settings z.B. ein Waldstück oder eine Idylle eines einsamen Parkplatzes im grünen Nirgendwo mit erhöhter Aussichtsplatform und mit der Macht alter Bräuche, das Gedenken an unsere freie und wilde Frauenkraft wieder ins fließen zu bringen.
Das Wasser der Heilung tief aus dem Schoß von Mutter Erde hilft unseren Frauenseelen, wieder ganz und heil zu werden.

In sich hinein fühlen und in die Natur fühlen, die Geräusche und Klänge der Natur in sich aufnehmen und spüren das man Teil des Großen Ganzen ist, ein unfassbares Gefühl der Glückseeligkeit.
Ganz im Augenblick sein und den Moment leben und dies teilen mit einer Person die man liebt, das ist pures Glück!
Ich bin so dankbar dafür!
Es ist die Kombination aus unseren persönlichen Bemühungen und den universellen Kräften, die uns unsere größtmögliche Transformation bringen.

Heute kann ich sagen: „Ich leuchte“ …. Ich bin erwacht und habe meine Verbindung zur Natur und den weisen Frauen und Hebammen bestärkt und erneuert!

Den eigentlichen Grundstein, für die Veränderungen die stattfinden haben wir bereits vor langer Zeit gelegt. Nur wenige von uns werden immer noch an der gleichen Stelle stehen,
wie damals, als wir endlich realisierten, das wir bereits mitten in der Reise sind. Unsere Wünsche und Vorstellungen für unsere weitere Entfaltung haben, gemeinsam mit unseren unbewussten Mustern, in den tiefen Gewässern unseres Unterbewusstseins diese neue Phase des Wachstums ausgesät.

Erwachen passiert, wie die Geburt eines jeden Menschen. Alles hat seine Zeit, alles hat seinen eigenen Rhythmus und die notwendige Reife und vor allem das Glück . … ja das Glück.. mit dem sind manche früher gesegnet als andere. Doch ich würde keine meiner dunklen Erfahrungen eintauschen wollen. Denn nur dadurch ist etwas in mir entstanden, das mir eine Tiefe gibt das alles was gerade passiert zu verstehen.

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Und wenn ihr euch fragt, warum  sowas meist Frauensache ist :
Sowas ist eher Frauenzeug, weil auf Frauen so viel einprasselt und es kaum eine Minute gibt an der nix durch ihren Kopf hirscht… Frauen müssen sich öfter neu ausrichten, sich zentrieren, da sie dazu neigen den Fokus zu verlieren oder eben unsachlich zu werden, wenn zuviel auf einmal in ihnen und um sie rum los ist…
Frauen haben eine andere Art zu denken und Dinge anzugehen.
Deshalb brauchen sie eigene Mittel und Wege in einer Männer dominierten Gesellschaft sich zu zentrieren und runter zu bringen,
damit sie eben nich als schwaches Geschlecht abgestempelt werden 😉 was sie nich sind…. nur eben anders und konfuser ^^
Das sich immer wieder neu ausrichten kann aber auch den Männern nicht schaden!  Weise sind die, die in der Lage sind richtig zu reflektieren!

 

Freiheit findet ihren Weg zuerst zu denen, die die Reflexion der Sonne in ihrer Aura halten können.

 

Weniger Zweifel und mehr Vertrauen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Mai 2017