Bowie: Astronaut des inneren Weltraum

Das Jahr 2013 ging als internationales David-Bowie-Jahr in die Geschichte ein.
Da war es plötzlich wieder da, das letzte lebende Mysterium der Popkultur. Zehn Jahre nach „Reality“,
was ein verwirrender Titel für ein David-Bowie-Album war. Und was sich bei der abschließenden Welttournee
als Wirklichkeit erwies, hatte mit Bowies großzügiger Vorstellung von Wirklichkeit auch schon nichts mehr zu tun.

In seinem letzten Interview erklärte Bowie:
„Ich habe die Nase voll von dieser Industrie –und das nicht erst seit heute.
All meine Figuren haben ihren Zweck erfüllt. Jetzt können sie in Rente gehen.“

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Er verschwand nie ganz und gar, er tauchte immer wieder auf als öffentlicher Geist. Er trat mit Bands und Musikern auf,
die er mochte und für würdig hielt, ihn zu beerben, um die Popmusik neu zu erfinden, so wie er es in den Sechzigern getan hatte.

Er war der Erste!!! Er brachte den Glam zum Punk!
Bowie beeinflusste alle und lässt sich dafür von allen, die er beeinflusst hat, wieder beeinflussen…

 

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Es gab eine große Ausstellung in London mit dem Titel „Bowie is“. Wer David Bowie ist und wer er war,
sollte sein Fummel zeigen und erklären. Eine lebende Gestalt aus Stanley Kubricks Film „A Clockwork Orange“
und ein Stellvertreter Oscar Wildes auf Erden. Einer, der gern liest, George Orwell, Christa Wolf und Comics.
Die Retrospektive – sie kommt nun 2014 nach Berlin –
Als das Londoner Museum David Bowie um seine private Sammlung bat,
soll er gesagt haben: „Macht, was ihr wollt damit.“

–>Ich werde mir die Ausstellung natürlich nicht entgehen lassen;-)

 

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*
Wer mit Bowie nix anfangen kann, wird sich sicher denken:
„Was soll dieser Hype um ein dürres Wesen zwischen Mann und Frau,
mit schrägen Kostümen und schiefen Zähnen…“

Dann solle derjenige sich auf jeden Fall diese  tolle Doku anschauen:

Link:
http://vimeo.com/69503535

Im Gespräch mit Bowie und anhand von Archivaufnahmen aus fünf Jahrzehnten kristallisiert
sich eine ständig im Wandel begriffene Persönlichkeit heraus.
„Dr. Bowie & Mr. Jones“ zeichnet ein sehr persönliches Porträt Bowies:

„In meiner Familie war Selbstmord durchaus üblich. Meine Todessprünge sind eher metaphysischer Art:
Ich springe einfach ins Leere, ohne mich vorher zu vergewissern“, sagte er einmal.
Weitere Themen sind seine Bisexualität, zu der er sich bekennt, die Drogen, die ihn seine so genannte „Schizophrenie“
vergessen ließen und ihn fast zerstörten und schließlich die Malerei, der Film und das Theater,
durch die sich seine Fantasie vielgestaltig äußert.

Er gründete Bands und reiste mit Theatergruppen durch die britischen Provinzen. Er nahm selbst geschriebene Songs auf,
zwischen Schlager, Folk und Psychedelic.

Ende der Sechzigerjahre, als die Amerikaner die Appollo-Flüge starteten und Stanley Kubricks Film
„2001: A Space Odyssee“ ins Kino kam, veröffentlichte Bowie seine „Space Oddity“.
Darin war der ganze Bowie bereits angelegt. Der große Renaissancesänger der Sechziger.
Die Siebziger waren die Zeit der künstlerischen Ausführung, der Masken und der Mythen…Ziggy Stardust…

Eines seiner Augen starrt einen durch eine permanent geweitete Pupille an. Und seine Stimme sagt:
„Ich bin kein Rockstar. Ich bin Sammler. Ich sammle Persönlichkeiten und Ideen.“
Es geht um den Rock ’n‘ Roll nicht als Musik, sondern als Medium. Um die Kunstfigur als Katalysator.
Dann singt David Bowie „Changes“. „Bowie ist wie ein Lego-Baukasten…

Heute sieht sich Bowie als innerlich zur Ruhe gekommener,
gereifter Künstler, der zu vielem einen gewissen Abstand hat.

–> Mit tiefer Ehrfurcht verneige ich mich vor diesem Mann.
Der es über einen so langen Zeitraum geschafft hat,
sich immer wieder neu zu erfinden und daraus Kunst zu machen, ohne gänzlich zu zerbrechen.
Die Bandbreite seines Wirkens ist so enorm… man darf neben der Musik nicht sein Wirken im Film und Theater
vergessen: z.B.: Der Elefantenmensch,  Die Reise ins Labyrinth oder Der Mann, der vom Himmel fiel

Für mich bleibt Bowie der größte und kreativste Rockstar aller Zeiten!!!
…der mich erinnert, wo ich her komme und wo ich hin will, wenn ich meinen Weg verloren habe…

 

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Bipolar

Bipolar in jeder Hinsicht…

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt!

“ Das Ziel: Entwicklung.
Die Arena: Das tägliche Leben.
Die Zeit: Jetzt.
Die Methode: Einfach Handeln. Von Grund auf. Es beginnt, wo Du jetzt bist, und es funktioniert auf jedem Level.“
(Dan Millman)
*

„Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ –
so übersetzt der Volksmund die Diagnose „manisch-depressive Erkrankung“.
Die Erkrankung wird in der Fachsprache auch bipolare Störung genannt,
da die Betroffenen sowohl depressive als auch manische Phasen erleben,
die von gegensätzlichen Symptomen geprägt sind.

 In den depressiven Phasen leiden die Patienten an einer über das normale Maß hinausgehenden seelischen
Niedergeschlagenheit sowie am Verlust von Interesse und Freude, was sie selbst als krankhaft und nicht mehr
steuerbar empfinden.In den manischen Phasen fühlen sie sich dagegen geradezu euphorisch, neigen zu unüberlegten,
übermütigen Verhaltensweisen und überschätzen häufig die eigenen Fähigkeiten. Die Erkrankung verläuft typischerweise
in voneinander abgegrenzten Episoden. Etwa 20 bis 30 Prozent der Betroffenen sind auch in den freien Intervallen
stimmungslabil oder zeigen Beeinträchtigungen im zwischenmenschlichen und beruflichen Bereich.

*
…Diese Erkrankung ist ein mieses, großes Arschloch und ich weiß am Anfang eines Tages nie,
ob das Arschloch oder ich den Tag haben darf, um damit zu spielen. Ich weiß nicht, ob ich gesund bleiben darf und sein werde
und ich weiß nicht, ob “es” irgendwann wiederkommt…”

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–>„Verlassen sie möglichst ihre Comfortzone nicht!“ … Es ist ein Kampf zwischen den Extremen…
Hell und Dunkel, Tag und Nacht, Licht und Schatten…
Sonne und Mond

 

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Ich weiß nicht, wer ich bin und wer ich war-
ein Fremder vor mir selbst- und neu für mich-
und alt wenn ich in den Spiegel sehe-
Ich glaubte, daß ich überall zu Hause sei-
und war schon heimatlos, bevor ich noch ganz dort war

Ich fürchte mich doch eigentlich vor nichts- und dabei fürchte ich oft alles-
Ich will nicht einsam sein- und sehne mich nach Einsamkeit, sobald ich nicht allein bin.

Ich will ja lernen, lernen und ich hasse meinen Schlaf, weil er die Zeit stiehlt-
aber ich bin so übervoll von mir-
Ich bin voller energiegeladener Ideen- und voll von Traurigkeit-
Ich will leben und ich will sterben- und ich tue beides oft-
Ich war neugierig auf das Glück- und sieh, ich hasse das Gefühl des Glücks-
Ich war in allem und wollte nirgends sein, wenn ich in allem war-
Ich glaubte stets an Gott- doch ich bespuckte ihn, und habe auch ein Kruzifix verbrannt-

Ich liebe meine Sonne- und ich hasse sie, weil ich begreife, daß ich ihr nicht entkommen kann-
Ich liebe Huren, Diebe und vielleicht auch Mörder- weil ich ihr Schicksal liebe-
wenn sie eines haben-
und auch die Verrückten, wie sie die Menschen nennen- sie sind wie Blinde, die schon lange sehen

Ich fliehe jeden Tag- und wenn die Nacht kommt, und so stehenbleibt
dann bin ich so sehr krank, weil es nicht Tag ist.

Ich suche mich- und wenn ich mich gefunden habe, bin ich mein größter Feind.
(Klaus Kinski)

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…Ich habe die Depressiven immer geliebt. Sie sind menschlicher als die Gesunden. Sie stehen nicht im blendenden Sonnenlicht
und strotzen nicht vor Vitalität; das heißt auch, dass sie weniger aggressiv sind; sie können vieles besser verstehen und neigen
mehr zur Reflexion. Der Depressive ist der Verwundete, gefangen in den Klauen einer fast metaphysischen Gewalt.
…Die Depression scheint eine Metapher für das Leben zu sein, denn der Mensch ist zum Sterben verurteilt.
Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, auf der zu leben der Melancholiker gezwungen ist,
zeigt sich seine Zerbrechlichkeit und Vornehmheit.

(Vincenzo Consolo)

 

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“…Im Alltag eines nicht behandelten Menschen ist es genau dieser Hang zum schrägen Assoziieren,
der zur Wahnbildung beiträgt. Legendär ist jener Patient, der fluchtartig das Speiselokal verließ,
nachdem er auf der Menükarte das Wort ‘Spaghetti’ entdeckt hatte. Allzu schnell gelangte er von dort zu Italien
und damit geradewegs zur Mafia. Kein Wunder: Während einer akuten Psychose bricht die
linkshemisphärische Sprachdominanz zusammen. In diesem Moment werden dem Assoziieren
keine Grenzen mehr gesetzt, und der Betroffene zieht Schlüsse, die für Gesunde nicht mehr nachvollziehbar sind…”

 

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“Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.”
(Marc Aurel)

 

“…Das Leben ist stark. Es hält einen auf verschiedenste Weise fest, mit dem Pochen des Herzens,
mit der Sonne auf dem Gesicht und mit dem Gefühl des Bodens unter den Füßen. Es packt dich und hält dich entschlossen fest.
Bei mir aber war der Griff des Lebens schwächlich, dünn wie ein Faden. Ein seidener Spinnfaden, an dem ich scheinbar endlos
über einem Abgrund hing. Dann waren es zwei Fäden. Dann fünf. Dann ein Seil. Der Abgrund wich unter mir zurück,
und an irgendeinem Punkt erkannte ich, dass das Leben mich wieder fest im Griff hielt
– und ich fing wieder an, mir etwas aus dem Leben zu machen. Der Abgrund war verschwunden, einem Horizont gewichen…”

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Damit das Mögliche entsteht,
muss immer wieder
das Unmögliche
versucht werden. (Hesse)

Lieben mit Rückgrat

Nicht wundern aber Menschen die pausenlos schlecht über andere sprechen, sich immer als Opfer sehen, alles und jeden negativ beurteilen oder sonst wie ständig die Schuld im Aussen suchen, ich habe für euch kein Gehör, keine Energie einfach kein Bock mehr.
Denn ich steh auf machen, bewegen, zielen, laufen, leben..lieben mit Rückgrat!
…und allen Konsequenzen, denn ich hab auch die Eier dazu!

***

Jeder hat gewisse angeborene konkrete Grundsätze, die ihm in Blut und Saft stecken, in dem sie das Resultat alles seines Denkens, Fühlens und Wollens sind. Er wird erst beim Rückblick auf sein Leben gewahr, daß er von ihnen wie von einem unsichtbaren Faden ist gezogen worden. Je nachdem leiten sie ihn zu Glück oder Unglück.(Schopenhauer)

***

Lieben und Untergehn: das reimt sich seit Ewigkeiten.
Wille zur Liebe: das ist, willig auch sein zum Tode. (Nietzsche)

***

Krieger (by Thomas D.)

der krieger erwacht er wurde über nacht zum krieger gemacht
macht sich bereit hat sich gedacht
wir haben die längste zeit zeit mit warten verbracht
zeit mit worten verbracht es uns bequem gemacht
doch jetzt macht sich zeitlosigkeit breit
der schläfer erwacht und ist bereit
und befreit vom raum lebt er in der vision
durchreitet deinen traum in geheimer mission
und er kämpft um die anderen aus ihrem traum zu wecken
weil er weiss dass in ihnen viele kleine krieger stecken
und dennoch sagt er nicht komm mit mir
er fragt nach deinem traum fragt warum bist du hier
er hat die macht der magie im fluss der zeit wird ihm klar
er nimmt mit allen seinen sinnen seine zukunft war
erweitert das jetzt durch sein bewußtsein und erfüllt vom augenblick
geht er den nächsten schritt und weiss jetzt gibt es kein zurück
denn jetzt wacht er auf doch sein traum geht weiter weil der zauber wirkt
er wacht auf und sein traum geht weiter weil sein zauber wirkt
er wacht auf sein traum geht noch weiter als der zauber wirkt
er wacht auf und weiß es
er wacht auf aus dem traum den das kollektiv träumt
hat mit seinen alten vorstellungen endlich aufgeräumt
ersetzt die isolation und setzt an ihre stelle
die vision das wir eins sind auf einer welle
denn das leben ist ein fluss der fließen muß lass ihn fließen
und der krieger sagt entschieden es wird zeit dich zu entschließen…

***

Es sprach viel für uns.
Wir hatten den geheimen Klebstoff gefunden der alles zusammen hielt.
An einem perfekten Ort zudem der Lärm nicht vordringen konnte.(Candy)

Wenn du aufhören kannst, willst du nicht. Wenn du aufhören willst kannst du nicht.
Eines der kleinen Rätsel des Lebens.“

„Wenn man eine zweite Chance kriegt, sollte man immer daran denken wie leicht auch diese vertan ist.“
Doch die Zukunft liegt schimmernd vor uns… (Candy)

 

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In dubio pro libertate

/*In dubio pro libertate*/

Ich bin Chaos. Ich bin der Urgrund, aus dem eure Künstler und Wissenschaftler Rhythmus schaffen.
Ich bin der Geist, in dem eure Kinder und Clowns in fröhlicher Anarchie lachen.
Ich bin Chaos. Ich bin wieder unter euch und ich sage euch, dass ihr frei seid.
(Eris, Göttin des Chaos)

 

Ein frei  denkender Mensch
bleibt nicht da stehen, wo der Zufall
ihn hinstößt. (Heinrich von Kleist )

Wenn man durch die Straßen geht, kann man sich schon wundern. Wie verbissen und ernst die meisten Menschen aussehen. Macht das Leben so wenig Spaß?
Wenn mal jemand lacht, dann ist es meist ein Betrunkener oder ein Kind. Dabei sind viele Dinge, die Spaß machen, für Kinder ja gar nicht verfügbar.
Alkohol. Literatur. Oder Sex.

Was genauso merkwürdig ist: Man hört ständig von diesen rührenden Paaren, die zusammen alt geworden sind und nebeneinander auf der Parkbank sitzen
und Händchen halten. Nur mit eigenen Augen gesehen hat man diese älteren Paare noch selten. Stattdessen beobachtet man häufig folgende Szene:
Sie treibt ihn vor sich her durch den Supermarkt, nörgelt und schimpft und fährt ihm scheinbar unabsichtlich immer wieder mit dem Einkaufswagen
von hinten in die Kniekehlen. Keine Spur von Dankbarkeit, trotz der vielen, gemeinsam verbrachten Jahre.  Es heißt: Frauen verlieren viel schneller
die Lust auf ihren Partner als Männer. Hat unser westliches Liebesmodell einen schlimmen Konstruktionsfehler?
Monogame Gesellschaftsmodelle weltweit betrachtet, sind in der absoluten Minderheit:
 560 Gesellschaftsformen zählt der Atlas der Weltkulturen,
nur klägliche 17 setzen auf die Zweiernummer.

Fantasie an die Macht! Und Freie Liebe, hieß es schon bei den Hippies…
gilt doch auch heute ein lustbetontes und sexuell befreites Leben als das Ideal der Zeit!
Da fängt man doch unweigerlich an sich zu fragen, bin ich das Ideal der Zeit? Oder das Opfer der Zeit?…
ein ideales Opfer?  -Nein!  …Ideale sind Richtlinien, sie sollten niemals zum Zwang werden.
Es heißt ja „befreites“ Leben.
Sie müssen sich von diesen Zwängen frei machen, sich selbst als eine Person finden. Aufrecht stehen!
Sich neuen Erfahrungen öffnen, sich auf Abenteuer einlassen.
Träume verwirklichen! Das tun und leben was man immer wollte!

Artikel zum Thema:
http://www.zeit.de/lebensart/partnerschaft/2014-01/polygamie-bei-frauen

*
Heute hält man Zügellosigkeit für Freiheit, die doch nur in der Überwindung seiner selbst liegt.
(Dostojewski)

*
DIE FÄHIGKEIT, DAS WORT „NEIN“ AUSZUSPRECHEN, IST DER ERSTE SCHRITT ZUR FREIHEIT.

*
GEH DEINEN WEG UND LASS DIE LEUTE REDEN.(Dante Alighieri)

*
Freiheit – das heißt, keine Angst haben, vor nichts und niemandem.(Konstantin Wecker)

*
Ein zahmer Vogel singt von der Freiheit, ein wilder fliegt…


Wer schreibt, der bleibt!
Und am Rand noch etwas Kant:

Zur inneren Freiheit werden zwei Stücke erfordert: seiner selbst in
einem gegebenen Falle Meister und über sich selbst Herr zu sein.
seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen

Das Schöne, die Biester und das Unbehagen

Though it’s hurting me
Now it’s history
I’ve played all my cards
And that’s what you’ve done too
Nothing more to say
No more ace to play…
(the winner takes it all/ABBA)

*

Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast,wirst du für immer auf Erden wandeln,
mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen
und dort wird es dich immer wieder hin ziehen. (da Vinci)

*

Love and leran
take your turn
somewhere there’s a feather
falling slowly from the sky
you need not know the reason why.
*

Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist! (David Ben Gurion)

*

Das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen (»vor welchem sich seine Gedanken einander verklagen oder entschuldigen«)
ist das Gewissen. Jeder Mensch hat Gewissen, und findet sich durch einen inneren Richter beobachtet, bedroht und überhaupt
im Respekt (mit Furcht verbundener Achtung) gehalten, und diese über die Gesetze in ihm wachende Gewalt ist nicht etwas,
was er sich selbst (willkürlich) macht, sondern es ist seinem Wesen einverleibt.
Es folgt ihm wie sein Schatten, wenn er zu entfliehen gedenkt… („Die Metaphysik der Sitten“-Kant)

*

Kreatives Denken fordert ein komplexes Erkenntnisvermögen!

„Offenheit für neue Erfahrungen ist genau genommen der stärkste Indikator für Kreativität“

schöner Artikel zum Thema:
http://www.huffingtonpost.de/2014/03/06/das-geheimnis-der-kreativitaet_n_4911257.html

 

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Schlafes Bruder ist der Tod – Neides Schwester ist der Untergang

Schlafes Bruder ist der Tod – Neides Schwester ist der Untergang

 „Neid ist die Religion der Mittelmäßigen. Er stärkt sie, entspricht der sie zernagenden Unruhe, verdirbt letzten Endes ihre Seele und gestattet ihnen,
die eigene Niedertracht und Gier zu rechtfertigen, bis sie glauben, diese seinen Tugenden und die Himmelspforten stünden nur Unglücksraben wie ihnen offen,
die durchs Leben ziehen, ohne eine weitere Spur zu hinterlassen als ihre hinterhältigen Bemühungen, all jene zu verachten, auszuschließen oder sogar,
wenn möglich, zu vernichten, die durch ihre schiere Existenz ihre seelische und geistige Armut sowie ihre Unentschlossenheit bloßlegen.
Selig der, den die Idioten anbellen, denn seine Seele wird ihnen nie gehören.“ (Carlos Ruiz Zafon)


Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass dort wo Neid und Missgunst regieren alle positiven Energien zerstört werden.
Dies ist aber der Kunst nicht zuträglich. Der Künstler braucht zur freien Entfaltung seiner Kreativität ein Umfeld aus Freiheit, Achtung und Zuspruch.

Die Künstlerseele ist ein empfindliches Wesen, das Verletzungen, Neid, Missgunst, üble Nachrede, politische Manipulationen
und falsche Freundschaften nicht verkraftet.  Für Künstler, die in der heutigen Atmosphäre arbeiten müssen, die geprägt ist durch den
Kampf um Ausstellungsmöglichkeiten und durch das Buhlen um Jobs/Geld usw. ,ist es sehr schwer das innere Gleichgewicht zu wahren
und sich nicht mitreißen zu lassen in den Strudel „ der Niedertracht und der Gier“
den das Heer „der Mittelmäßigen“ durch ihren Neid immer weiter nährt.
Ich bin ja der Meinung, dass jeder früher oder später kriegt was er verdient.
Wir sind alle keine Engel. Die Menschheit ist Lasterhaft und verdorben.
Jedoch mit einem gravierendem Unterschied: die einen haben ein Gewissen, die anderen nicht.
Die einen stehen zu ihren Taten, sind aufrichtig und echt. Die anderen falsch, schwach
Und voller Unsicherheit und Angst. Daraus resultiert ihr missgünstiges Verhalten.
Es ist nicht immer leicht die zahlreichen Wölfe im Schafspelz zu erkennen;-)

Was wir sind und scheinen im Raum, ist nur ein Traum in einem Traum! (Poe)

Gut und Böse sind subjektive Begriffe,
demnach kommt es immer auf den Zusammenhang an.
Da erinnere ich mich an einen Spruch aus den Film Merlin:
„Guter König, schlechter König, du wirst es lernen.
Jemanden zu töten ist einerseits schlecht.
Andererseits rettet dieser Jemand Pflanzen die von dieser
Person zertreten wären, Insekten die er erschlagen hätte…..“
Diese Begriffe kann man nur in seiner eigenen Weltanschauung zuordnen.
Man gibt ihnen Namen, damit man sie auseinanderhalten kann.
Das was übrig bleibt ist Aktion —>Reaktion.
Dies ist ein kosmisches Gesetz, dem sich niemand entziehen kann.
Es gibt nur Entscheidungen und ihre Auswirkungen.

*

 Gebranntes Kind
Das Feuer liebend
In sich gekehrt
Selbstbespiegelnd

Mich selbst zu lieben
War der Beginn
Einer langen Romanze
Der Weg zu mir hin

Durchs Leben denken
Nicht mehr schlagen
Dafür steh ich
Heut‘ mit meinem Namen

Die Erkenntnis
Und mehr als das
Die Bestimmung
Ein Leben nach dem Hass

Doch immer schreibt Judas meine Biografie
Immer führt Judas im Leben Regie

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Weißes Papier

Gänsehautsong:…

Weißes Papier“ von Element of Crime

Ich nehm deine Katze und schüttel sie aus
Bis alles herausfällt
Was sie jemals aus meiner Hand frass
Später klopf ich noch den Teppich aus
Und find ich ein Haar von mir darin
Dann steck ich es einfach ein
Nichts soll dir böse Erinnerung sein
Verraten, was ich dir gewesen bin
Sag nicht, dass das gar nicht nötig wär
Denn schmerzhaft wird es erst hinterher
Wenn wieder hochkommt, was früher mal war
Dann lieber so rein und so dumm sein wie weisses Papier
Auch werd ich in Zukunft ein anderer sein
Als der, den du in mir sahst
Die Hose, die Du mir gehäkelt hast
Werf ich in den Container der Heilsarmee rein
Ich ess auf dem Fussboden aus der Hand
Seh mir jeden Trickfilm im Fernsehen an
Alles was Du nicht magst, lobe ich mir
Ich werd einfach so rein und so dumm sein wie weisses Papier
Nicht mal das Meer darf ich wiedersehen
Wo der Wind deine Haare vermisst
Wo jede Welle ein Seufzer
Und jedes Sandkorn ein Blick von dir ist
Am liebsten wär ich ein Astronaut
Und flöge auf Sterne wo gar nichts vertraut
Und versaut ist durch eine Berührung von dir
Ich werd nie mehr so rein und so dumm sein wie weisses Papier

Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=NNEA7Zs5JtM

Freak Cabaret

Freak Cabaret – a unnatural act?

Ein Künstler tischt dir Lügen auf um dir die Wahrheit zu zeigen!

 Faszination Circus

der Film „Freaks“ aus den 30er Jahren allem vorran. Dicht gefolgt von „Cabaret“ mit Liza Minelli in ihrer Paraderolle.

–>Ein ausgefallenes Werk im Rahmen des klassischen Horrorfilm-Genres, in dem äußerlich wohlgeratene, jedoch böse Menschen monströsen Mißgeburten gegenübergestellt werden, die sich in allem Elend ein Gefühl für Würde, Recht und Liebe bewahrt haben. Ein im Kern humaner, zugleich aber grauenerregender Film, der die phantastischen und makabren Aspekte der Geschichte weidlich ausspielt.“

moderne Künstler des Genres:

Le Pustra + Joe Black
youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=4kMmheM0ByE

Bühne, Glam und Rampenlicht
Zeigefinger ins Gesicht!

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