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Posts from the ‘Neuigkeiten / Termine’ Category

Reiseblog – Lanzarote 2020

Die Winter in Deutschland sind zwar nicht mehr so bitterkalt wie noch vor einigen Jahren, doch hatten wir dennoch große Lust auf etwas Sonne und Urlaub.
So buchten wir uns einen Direktflug von Leipzig nach Lanzarote.  Eine Woche Auszeit und Inselfeeling.
Zudem buchten wir kein Hotel, da wir absolut keine Fans von All inclusive Urlauben sind, sondern suchten uns ein nettes Airbnb.
Um auf Lanzarote alle Highlights entdecken zu können, empfehlen wir übrigens einen Mietwagen. Denn hiermit bist du flexibel und kannst auch wirklich alle Orte der Insel erreichen.

Nach 5 Stunden Flugzeit und 1 Stunde Zeitverschiebung landeten wir in Lanzarotes Hauptstadt Arrecife. Den Mietwagen bekamen wir auch am Flughafen und konnten so entspannt zu unserem Airbnb düsen. Dieses befand sich in der Nähe von Tias. Tias liegt super günstig um von da aus Ausflüge zu starten und am Flughafen ist man auch in 15min.

Auf unserer ersten Fahrt durch Lanzarote zogen Dörfer mit kleinen, weißen, einfachen Häusern und grünen oder himmelblauen Fenstern und Türen an uns vorbei. Eine Architektur, die sich in die Natur einpasst, ohne das Bild zu verändern. Die Natur soll den Ton angeben und nicht der Mensch, das wurde einem sofort klar beim betrachten. Eine Philosophie, die sich endlich durchsetzen sollte auf der ganzen Welt.

 

Die ersten Tage verbrachten wir mit Ausflügen in den Süden der Insel.
Da war z.b. Playa Blanca , laut Reiseführer der dritt beliebteste Urlaubsort auf Lanzarote.  Von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Nachbarinsel Fuerteventura. Durch den Fähr-Hafen und den Jacht-Hafen „Marina Rubicón“ ist die Seefahrer-Tradition des ehemaligen Fischerdorfs zudem noch gut erhalten geblieben. Der Name der Stadt bedeutet auf Deutsch übersetzt übrigens „weißer Strand„. Denn die meisten Strände der Region bieten dir tatsächlich feinen, hellen Sandstrand. An jedem Strand den wir besucht haben, konnten wir anderen Sand sehen.
Es war schon beeindruckend wie wunderschön und teilweise surreal diese Insel ist.

Die Sonne erschlug uns. Wir hatten nicht damit gerechnet das es wirklich warm sein würde. Nach Empfehlunguen von Freunden und dem Internet hatten wir uns auf 18 max. 20Grad eingestellt.
Doch schon am ersten Strandtag wurden wir eines besseren belehrt. Man konnte wirklich baden gehen und es wurde jeden Tag wärmer. Es fühlte sich zum Teil wie Hochsommer an. Ich würde schätzen das wir zum Ende des Urlaubs um die 24Grad hatten, vlt. noch 1 bis 2 grad wärmer.
Auch das Wasser wurde gefühlt wärmer. Der Atlantik hat dort einen ziemlich krassen Salzgehalt und nicht an allen Stränden und Lagunen kann man aufgrund der Klippen oder Wellen wirklich baden gehen.
Doch zurück zum Anfang 🙂

Wir erkunden also den Süden der Insel und stießen auf diesen traumhaten Strand: Playa de Papagayo.
Leider verfolgte uns an dem Tag eine große dunkle Wolke, die das Strandfeeling minderte und kalten Wind mitbrachte.

Am nächsten Tag besichtigten wir den Nationalpark Timanfaya. Er wird auch als Montañas del Fuego (Feuerberge) bezeichnet. Wahrzeichen ist ein kleiner Teufel vom Künstler César Manrique. Per Bustour ging es durch das „Erdgedärm “ wie der Reiseführer titelte. Im Hintergrund erklang Musik von Wagner und Beethoven und eine Stimme erzählte auf Englisch und Spanisch interesannte Fakten über die Insel und ihre Entstehung sowie die Vulkane.  Sehr spannend fand ich die Aufzeichnungen eines Pfarrers (Pfarrers von Yaiza, Andrés Lorenzo Curbelo): der z.b. schrieb: „Am 1. September 1730, zwischen 9 und 10 Uhr abends, öffnete sich plötzlich die Erde bei Timanfaya, zwei Wegstunden von Yaiza. Ein gewaltiger Berg bildete sich bereits in der ersten Nacht, und Flammen schossen aus seinem Gipfel, die 19 Tage lang weiter brannten…“  Die bisher letzten Vulkanausbrüche auf der Insel fanden im Jahre 1824 statt. Die unterirdische Hitze des Timanfaya-Vulkans reicht noch heute aus, um einen Heuballen zu entzünden. Am Ende der Tour wird demonstriert wie die Temperatur wenige Meter unter der Erdoberfläche über 400 °C beträgt, es entsteht eine explosionsartig empor schießende Dampffontäne.  Ich frage mich wie und warum überhaupt Menschen auf diese karge und einst mal wirklich gefährliche Insel siedeln konnten. Es gibt ja nichtmal eigenes Wasser dort.

Lanzarote ist eine sehr trockene Insel. So trocken, dass hier unter natürlichen Umständen niemals 140 Tausend Menschen leben könnten. Geschweige denn, dass jährlich zwei Millionen Touristen mit Trinkwasser versorgt oder Freizeit-Paradiese wie Golfplätze bewässert werden könnten. Bis auf einige wenige Süßwasserlinsen – natürliches Sickerwasser, das auf dem Salzwasser schwimmt – gibt es kein Grundwasser auf der Insel und die winterlichen Niederschläge fallen weder regelmäßig noch in so großen Mengen, dass sie den derzeitigen Verbrauch auch nur annähernd decken könnten. Früher waren die Lanzaroteños sehr erfindungsreich, wenn es darum ging, das wertvolle Regenwasser aufzufangen und zu nutzen. Doch heute kommt das Trink-Wasser von woanders z.b. aus Fuerteventura.

Weiter ging es für uns nach El Golfo und charco de los clicos.
Hier liegt ein alter Vulkankrater, der halb im Atlantischen Ozean versunken ist, was zur Bildung eines Kratersees, des Charco de los Clicos, geführt hat.
Sichelförmig versteckt , erblickt man nach einem kurzen Fußmarsch die grüne Lagune. Sie sieht total unreal aus, wie aus einem Since Fiction Film.
Die markante grüne Farbe der Lagune entsteht durch einzellige Algen, die sich dem hohen Salzgehalt des Sees angepasst haben. Durch unterirdische Verbindungen zum Meer strömt Meerwasser in die Lagune nach und sorgt für ständigen Ausgleich. Dieses Gleichgewicht der Natur ist seit einigen Jahren aus unbekannten Gründen gestört. Die inzwischen abgesperrte grüne Lagune verdunstet immer mehr und besitzt heute nur noch einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe.

Der kleine Ort El Golfo ist sehr urig und man findet tolle Restaurants mit Meerblick.

Am nächsten Tag ging es in die Touri-Orte Puerto Del Carmen und Costa Teguise. Hier findet man selbst im Januar unzählige Urlauber. Die Strände sind nett, aber wer keinen Bock auf viele Menschen und Liegestuhl-Kultur hat, sollte woanders hin fahren. Im Mardeleva kann man allerdings wunderbar Fisch essen und dabei gemütlich aufs Wasser und einen Hafen schauen.

In den nächsten Tagen ging es für uns Richtung Norden der Insel. die Cueva de los Verdes wollten wir uns ansehen.
Die Lavaröhre entstand während eines Vulkanausbruches des Montaña Corona vor etwa 3000 bis 4500 Jahren. Ein großer Lavastrom floss dabei vom Vulkan Corona nach Osten in Richtung Meer und bildete dabei das so genannte malpais de la corona, das schlechte Land. Die schnellere Abkühlung der Lava an der Oberfläche sorgte für die Röhrenbildung.
Die Höhlen sind nur ein Teil des insgesamt sieben Kilometer langen Höhlensystems, das einen der längsten Lavatunnel der Erde bildet. Der Teil den man besichtigen darf ist weniger als 50%.
Bei dem etwa vierzigminütigen Rundgang kommt man in eine naturbelassene große Halle, in der sich eine künstliche Bühne befindet. Zwar ist die Akustik in diesem 300 Personen Platz bietenden Konzertsaal sehr gut, doch wird hier nur noch selten ein Konzert gegeben, da eine Infrastruktur mit beispielsweise einer Bar, einem Restaurant und Toiletten fehlt. Schon im 16. Jahrhundert wurde beschrieben, dass die Hallen der Höhle den Eindruck vermitteln, eine Kathedrale der Natur zu sein.

Weiter gings nach Haria. Hier gingen wir was essen und suchten uns den nächsten Strand.
Unser Plan das Wohnhaus des Künstlers César Manrique zu besichtigen verwarfen wir. Es war uns eher nach Strand und chillen.
Wir landeten bei Orzola – Playas de Orzola.
Schwarzer Vulkanstein, weiß leuchtender Sand und türkisblaues Wasser, wie auf einer Postkarte.
Im flachen Wasser gab es richtig große Fische.  Auf der ganzen Insel gab es an den Stränden so kleine Höhlen oder Hügel aus Steinen, so konnte man sich windgeschützt mit seinem Badekram ausbreiten und hatte auch fast sowas wie Privatsphäre.

 

Am letzten Tag besichtigten wir den spektakulären Strand Playa de Famara. Wegen seiner enormen Länge von über zwei Kilometern und einer Breite bis zu einhundert Metern stellt dieser Strandabschnitt den längsten der Insel dar und den beeindruckendsten. Der goldgelbe, künstlich aufgeschüttete Strand scheint schier endlos, das kristallblaue Wasser lädt förmlich zum Baden ein. Aber Vorsicht ist geboten, denn an der Westküste Lanzarotes ist es oftmals sehr windig und die Wellen sind ziemlich groß. Viele Surfer trifft man hier.

Der kleine Ort Caleta de Famara ist mehr als ein „alternatives“ Dorf abseits des Tourismus. Einsam in weiter Landschaft, am Fuß gewaltiger Bergmassive mit weiter Natur-Sandbucht,
liegt der kleine Ort mit seinen etwas wild verstreuten Häusern. Es gibt zum Teil keine Teerstraßen hier, sondern Sandwege.  Die Ebene hinter dem Dorf wurde ständig vom Wind mit Flugsand bedeckt und zeigt sich heute karg und mit sandigem Boden ohne große Vegetation. Die „Badata“ – die Süßkartoffel von Lanzarote – wird hier im Hinterland angebaut, weil sie sehr gut gedeiht im sandigen Boden. Hier kann man noch preiswert und gut essen. Auch Vegetarier und Veganer kommen hier auf ihre Kosten.

Wir ließen den letzten Tag mit einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen.

Fazit: Lanzarote ist eine sehr spezielle Insel mit einer spannenden Geschichte. Die Insel ist um einiges vielfältiger als man Anfangs glauben mag.Wir lieben die einzigartige Natur der Kanaren mit ihren liebenswürdigen und lebensfrohen Menschen. Und wir lieben das unverwechselbare Licht. Außerdem spürt man nicht an vielen Orten der Welt die Kraft der 4 Elemente so deutlich wie hier.

Die Menschen hier führen ein Leben mitten in der heißen Lava, umgeben von Klippen und Meer, unter einem einzigartigen Himmel mit einer glühenden Sonne, die näher zu sein scheint
als anderswo, mit einer ständig erfrischenden vom Atlantik wehenden Prise.

Man kann wunderbar Individualurlaub machen und träumen. Nur im Hoch-Sommer würde ich die Insel meiden 😉

 

 

 

 

 

 

 

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6 Feb 2020

Kalender Shooting „schlepperKALENDER 2020“

neulich war ich bei Claus Rose für ein Kalender Shooting.
Es ging um Oldie-Klassiker mit weiblichem Sex-Appeal. Eine Art Pin up Shoot mit Traktor 🙂
Erst war ich nicht sicher ob es das richtige für mich ist. Aber ich bin froh dabei gewesen zu sein.
Es hat total Spaß gemacht und Claus ist ein sehr netter umgänglicher Mensch.
Unser Schlepper Besitzer war auch prima.

Wir trafen uns im Hinterland von Leipzig in einem Weinvertrieb.
Das Shooting lief total entspannt ab. Wir hatten Bomben Wetter, Sonne pur! und zum Glück auch nen Reflektor Halter.
In einer Stunde hatten wir bereits klasse Bilder im Kasten und waren uns auch sofort einig welches das Kalender Motiv wird.

Claus sucht sehr sorgfälig Location und Schlepper aus, sowie das Model. Alles muss passen und eine stimmige Story ergeben.
Die Kalender von Claus sind schon Kult und gehen bereits  in die 13.Runde.

Das ideale Geschenk für Fans von dezenter Erotik und edlem Design, sowie natürlich Oldtimern!

ein kleiner Vorgeschmack unseres Ergebnisses:

den Kalender gibt es ab Oktober hier zu erwerben:

schlepperKALENDER 2019

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25 Sep 2019

Roadtrip durch Ungarn – 2019

In letzter Zeit ist es hier eher ruhiger geworden, was unter anderem daran liegt, dass wir umgezogen sind und unbedingt vorm großen 3-wöchigen Urlaub noch ganz viel schaffen wollten.
Sichtlich gestresst , genervt und mit einer kaputten Seitentür an unserem MB100 starteten wir gen Ungarn.
Sonst waren wir immer perfekt vorbereitet und hatten uns auch schon mit unserem Reiseziel auseinander gesetzt, ergo etwas gelesen zu Land und Leuten. Dieses mal lag der Reiseführer noch völlig unberührt im Handschuhfach. Wir fuhren einfach los ohne direkten Reiseplan.  Hat auch was!
Wir wollten mit dem Ozora Festival in DÁDPUSZTA  starten.

Tag1 Leipzig-Tschechien

Wir fuhren bis kurz hinter Prag. In unserem alten Stellplatzführer gab es einen kleinen Campingplatz (Benesov u Prahy), dieser sollte es sein.
Leider war der zu und wie ausgestorben. Somit entschieden wir uns fürs wild campen.

Tag2 Slowenien-Ungarn

Wir fuhren bis zum Balaton, Also’örs (Pelso Camping).
Es war ziemlich warm und nach dem langen Auto fahren, hatten wir das dringende Bedürfnis auf schwimmen gehen und noch eine Nacht in Ruhe schlafen bevor das Festival los geht.
Wer weiß wo es uns  hin verschlägt… von daher ist mal Balaton sehen auch gar nicht übel.
Somit gingen wir im Balaton schwimmen, waren aber etwas enttäuscht da dieser enorm flach ist und man Kilometer rein laufen muss um richtig schwimmen zu können.
Zudem war Hochsaison und der Campin Platz war sehr laut und voll.
Egal…, Frisch geduscht und gestätkt verließen wir am nächsten morgen Also’örs und starteten gen Ozora.

Tag3 bis …Zeitgefühl verloren…
Gegen Mittag waren wir da und nach einer witzigen Polizeikontrolle und einer wenig witzigen Diskussion mit Securities vom Festivalgelände, standen wir endlich bei unseren Freunden und konnten ankommen und abschalten.

Was man auf dem  O.Z.O.R.A. erlebt ist schwer in Worte zu fassen, lasst es mich dennoch versuchen, denn wir verbrachten dort 6 traumhafte Tage.

Das Festival geht nicht nur, wie offiziell angegeben, 7 Tage sondern man kann schon Freitags anreisen und dann bis zum Mitwoch nach offiziellem Festivalende dort campen, also kann man dort satte 13 Tage verbringen. Es ist wie eine kleine Stadt mit festen Gebäuden , wo jedes Jahr angebaut statt abgebaut wird.

Auf dem Campingplatz sind überall fest installierte Duschen, Wasserstellen und Toiletten aus Holz vorhanden, keine Dixies. Das Wasser zum Duschen ist ungeheizt, bei den Temperaturen ist es aber sehr angenehm kalt zu Duschen.
Man muss aber gar nicht auf dem Campingplatz campen, man darf nämlich auch auf dem Festivalgelände sein Zelt aufbauen, oder man nimmt erst gar keins mit und bleibt gleich bei der Hängematte, die man irgendwo im Wald oder bei der Stage aufhängt.

Allgemein darf man auf dem O.Z.O.R.A. Festival tun und lassen was man möchte, solange man nichts kaputt macht und Andere nicht einschränkt. Freiheit steht dort an erster Stelle, an zweiter Stelle steht die Liebe, die Liebe zur Natur, zu den Menschen, der Kreativität und der Musik.

Zum Thema Musik kann ich nur sagen, dass dort sehr unterschiedliche Musik läuft, es gab von Techno, Electro, Itlao über Goa bis zu Ambient alles, und auch Live-Performances.
Die Deko war sehr liebevoll und detailreich gestaltet, teilweise wurde sie sogar von den Besuchern selbst mitgestaltet und hat sich über die Festivaltage stetig verändert und erweitert.

Die Verpflegung des Festivals gestaltet sich so vielfältig wie ich es noch nie erlebt habe, es gibt dort fest installierte Restaurants vom Veranstalter mit viel Auswahl, auch für Veganer und Vegetarier. Aber es gibt ebenfalls Stände von selbständigen Personen mit allerlei Spezialitäten aus der ganzen Welt, welche man mal probieren sollte. Und wenn man sich lieber selbst etwas zubereiten möchte, geht man in die „Cooking Grove“ das ist eine riesen Feuer-Kochstelle mitten im Wald und diverse „Küchenhexen“ an denen man backen und kochen kann, was man möchte. Die frischen Zutaten, wie Kräuter dafür kann man auch direkt auf dem Festivalgelände pflücken. Zusätzlich zu dem Gemüse- und Obsthandel gibt es dort auch einen gut sortierten Supermarkt.

Es gab ausserdem noch eine ganze Menge Workshops jeden Tag, für die man sich allerdings anmelden musste. Einen tollen, sauberen Badesee mit Lehmboden, wo man sich gegenseitig mit Schlamm massieren konnte. Es gab eine Mikrokosmos Station, wo man sämtliche Steine, Hölzer usw. unter einem Mikroskop sehen konnte. Dinge bzw. eher Minni-Tierchen die das bloße Auge gar nicht sieht. Kaleidoskope um die Perspektive zu wechseln. Chakra Singen und ganz viel Yoga an jeder Ecke.  Alles war sehr sprituell und auf Geist und Seele eines jeden selbst bezogen.
Beeindruckend fand ich auch die Opening Ceremonie, wo 6 Reiter mit Fackeln den Berg runter galoppiert kamen um das Festival mit einem großen Feuer zu eröffnen, um das dann alle getanzt haben. Die Ungarn sind ein stolzes Reiterfolk, dies kann man in vielen Ecken von Ungarn deutlich spüren. Sie sagen auch gern das sie von den Hunnen abstammen, doch ganz beweisen ist das nicht 🙂 Jedenfalls war das ein Gänsehaut Moment!
Vorallem wenn man bedenkt, dass dort um die 60.000 Menschen waren. Das hat man sonst gar nicht so gemerkt. Das Gelände war so groß und weitläufig.

Man taucht Barfuß ein in eine Welt, in der man seine Seele nicht mehr schützen und verstecken muss, sondern sie Stück für Stück offen legt, vor sich ausbreitet und sich selbst neu entdeckt.
Mit jedem Tag legt man ein Stück seiner eigenen Schwere ab und wird leicht und frei. Themen des eigenen Selbst kommen in den Vordergrund und du weißt was bleibt und was du problemlos
weg tanzen kannst.  Es war eine großartige Erfahrung. Das Ozora steigt auf meiner Lieblingsfestival-Liste ganz nach oben und ich möchte gern nochmal hin!

Allerdings kam nach 6 Tagen bei mir ganz stark das Bedürfnis nach Schlafen ohne Krach und Ohropacks. Die Reise sollte weiter gehen.

 

Wir fuhren also weiter nach Balatonfüred auf einen Campingplatz. Die Idee mit dem Schlafen ging leider daneben, da dort in Balatonnähe Ballermann feeling war. Viele junge Party People,
die bis morgens laut am feiern waren.

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter und beschlossen uns so weit es geht ins Hinterland zu verziehen und Ruhe und Natur zu haben.
Unser Bus , den wir in der Zwischenzeit Morla (die Schildkröte in der unendlichen Geschichte) getauft hatten, brachte uns langsam und behaglich ans nächste Tagesziel.
Ta’liandörögd (Napfe’ny Camping), ist ein kleiner Campingplatz im idyllischen Hinterland Ungarns.
Es war sehr ruhig, kaum andere Menschen und sehr nette Betreiber, die etwas deutsch konnten.
Wir blieben 2 Tage dort, da es genau das war was wir brauchten. Stille und Natur!

Wir unternahmen Spatziergänge und grillten und wuschen unsere Wäsche und ließen einfach mal die Seele baumeln. Ich versuchte meinen Tag mit Yoga zu beginnen.
Ich finde das total schön, doch leider läßt es sich so schwer in meinen Alltag integrieren. Mal sehen vlt. klappt es ja noch 🙂

Die nächsten Tage stand uns der Sinn nach etwas Sightseeing. Im Reiseführer hatte ich viel über Veszpre’m und Székesfehérvár gelesen.

Veszprém, welches den schönen Beinamen „Stadt der Königinnen“ trägt,  war der beliebteste Aufenthaltsort vom ungarischen Gründerkönig Stephan und seiner Gemahlin, der Königin Gisela.
Die Burg ist einer der berühmtesten Zielpunkte des Tourismus, in der sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden, wie zum Beispiel das Standbild des ersten königlichen Paars, der Erzbischofpalast oder die Gisela-Kapelle. Seine historische Relevanz hat Veszprém als Krönungsort der Königinnen von Ungarn und heute noch als Bischofssitz.

 



Székesfehérvár
ist im Gegenzug die Stadt der Könige. Ihren kulturellen Reichtum verdankt die Stadt ihrer langen Geschichte. Nach der Staatsgründung von Stephan I. stand hier die Krönungsbasilika, wo sich auch die ungarischen Könige beerdigen ließen. Davon ist allerdings wenig erhalten geblieben und heute stehen nur noch die Mauern. In der Türkenzeit wurde alles vernichtet, doch auf den Ruinen entstand viel Neues und heute steht hier eine nette Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Nach einer Mittagsruhe an einem vergessenen Waldbad ging es in gut einer Stunde nach Budapest.

 

Wir fanden einen netten Camping Platz im Zentrum (Haller Camping). Von da aus starteten wir unsere Tages-Touren.
Durch die besondere geographische Lage von Budapest weist die ungarische Hauptstadt sowohl flache Stadtbezirke im Osten als auch hügelige Bezirke im Westen auf. Die Budaer Stadtseite ist geprägt von kleinen Bergen, doch einer dieser Felsstrukturen liegt direkt am Ufer der Donau, weshalb der Berg in der Stadtgeschichte schon immer eine einzigartige Rolle gespielt hat.
Die Rede ist vom berühmten Gellért Berg. Dorthin sollte unsere erste Tour gehen.
Sehenswürdigkeiten wie die Zitadelle oder die Freiheitsstatue mit Freiheitsbrücke, kann man von da aus bestaunen.
Ebenso das Die Gellért-Therme und das Gellért-Schwimmbad. Über die „wunderwirkenden“ Quellen am Berge Gellért gibt es bereits Zeugnisse aus dem 15.Jahrhundert. Das Bad wurde von den Türken später besonders geschätzt, da es größer war und heißeres Wasser hatte, als alle anderen damaligen Bäder von Buda. Der schöne Jugendstil-Bau mit seinem Garten und Statuen und üppigen Arrangements läd zum staunen, baden und verweilen ein.

Weiter ging es am nächsten Tag mit dem Burgviertel im Stadtteil Buda. Es erhebt sich auf dem knapp 170m hohen Hügel am Donauufer von Budapest.
An den kurvenreichen Pflasterstraßen und den begrünten Promenaden des Burgviertels findet man barocke Häuser, Denkmäler der Habsburger sowie Cafés.
Zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten zählt die Burg Buda, ein Palast, der im Laufe der Jahrhunderte niedergerissen und wiederaufgebaut wurde und heute die Ungarische Nationalgalerie und das Historische Museum beheimatet. Die Türme und Terrassen der Fischerbastei bieten einen Ausblick auf die Donau und die nahe gelegene Matthiaskirche.
Es gibt unzähliges zu sehen im Burgviertel, man muss einmal selbst da gewesen sein 🙂

 

Am Abend wollten wir uns noch die andere Seite ansehen. Die Pest -Seite von Budapest und das jüdische Viertel.
Das jüdische Viertel gehört zu den schönsten in Budapest. Neben den Synagogen gibt es hier aber auch viele coole Kneipen.
Jung, hip, alternativ und voller Geschichte – so kann man dieses Viertel wohl beschreiben.
Allerdings ist die alternative Welle schon am überschwappen. Die Touris machen es kaputt.
Mittlerweile ist „Szimpla kert“ (Simpler Garten) – noch vor einigen Jahren der Geheimtip, so beliebt bei Budapest-Touristen, dass das Lokal „Fremdenführungen“ durch die Räumlichkeiten anbietet und einen Türsteher benötigt.

Die fantastisch dekorierten Räume bieten weit mehr als nur Bier, Pflaumenschnaps und Underground-Ambiente. In den hinteren Räumen werden abendfüllende Filme von 35-mm-Zelluloidrollen oder Super-8-Aufnahmen aus der „guten alten Zeit“ der 60er- und 70er-Jahre abgespult. Auf den oberen Etagen gibt es Kunstausstellungen, mal Fotografien, mal Seidenmalerei. Amateurmusiker können auftreten und wenn sie wirklich gut sind, im hauseigenen Tonstudio eine erste eigene CD produzieren.
Leider war es uns inzwischen zuviel Mainstream und wir hatten gehofft noch echten Underground zu finden, leider vergebens.

Nach 4 Tagen und 3 Nächten verließen wir Budapest. Wir sind ziemlich begeistert von dieser Stadt. Wir kommen sicher nochmal wieder um den Rest zu sehen.
Sie hat viel Potenzial und bietet unglaubliche Sehenswürdigkeiten. Ich wurde ein paar mal fast überfahren, da ich mit offenen Mund starrend stehen blieb.

Über Österreich und Tschechien fuhren wir Richtung Heimat.
In 2 Tagen waren wir dann wieder in Leipzig.
Die erste Nach standen wir in Österreich Schloß Wilfersdorf auf einem kostenlosen Stellplatz und die zweite Nacht bei Okno‘ in Tschechien auf einem einfachen Parkplatz.

Mein Fazit: Ungarn hat ein traumhaftes Hinterland, welches sich deffiniv lohnt bereist zu werden. Ebenso die Metropole Budapest! Die Ungarn sind sehr nett.
Man kann eine Ungarn Reise auch prima mit einem Trip nach Wien kombinieren, da es auf der Strecke liegt. (haben wir dann aber nicht gemacht).
Gerade diese Wechsel zwischen Weltstadt-Trip und Bade-Relaxen, Natur-Roadtrip ist unschlagbar und entspannt total 🙂

 

 

 

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3 Sep 2019

Geliebte Leela

Geliebte Leela,

ich vermisse dich so. Nie wieder werde ich dein mautzen hören. Nie wieder wirst du dich an mich kuscheln. Nie wieder höre ich dich in der Wohnung rascheln.
Nie wieder werde ich in dein süßes Katzengesicht blicken können. Nie wieder werden wir spielen und nie wieder müssen wir kämpfen wenn es in die Transportbox geht.
6 Jahre meines Lebens hast du mich begleitet. Jeden Morgen bist du mit mir aufgestanden und fast jeden Abend bist du mit mir zu Bett gegangen.

Du warst für mich da wenn es mir nicht gut ging. Hast es immer geschafft mich zum lachen zu bringen.
Du hast mich beschützt und mich umschnurrt oder dich einfach nicht blicken lassen.
Dennoch wusste ich, dass du da bist. Die gute Seele der Wohnung.

Du warst die wohl seltsamste Katze auf dieser Welt, mein kleiner Autist.
Niemand hat mich mehr gelehrt was es bedeutet geduldig sein zu müssen, als du.

Du warst unglaublich schwierig, eine echte Herausforderung, aber es hat sich gelohnt dich nicht aufzugeben.
Nach Hause zu kommen und dich um die Ecke lunzen zu sehen, hat mir so oft den Tag versüßt.
Man kann sich gar nicht vorstellen, wie eng eine Bindung werden kann zwischen Mensch und Katz.
Die Leere die nun da ist, wird nur langsam verschwinden. Die Erinnerungen schmerzen und die Ohnmacht lähmt…

Deine verschrobene Art hat sich tief in mein Herz gebrannt.
Ich kam mit deinen Macken klar und du mit Meinen. Du warst nie nachtragend, wenn nur ein paar Tage.

Du konntest so unglaublich lieb sein, wenn du wolltest.
Du warst viel mehr als ein Haustier, du warst meine Gefährtin.
Schade, dass du den nächsten gemeinsamen Lebensabschnitt nicht mehr erleben wirst. Ich bin sicher, ein Balkon hätte dir gefallen.

Du warst immer viel zu gestresst und zu ängstlich. Vermutlich ist dir das auch zum Verhängnis geworden und hat dein kleines Herz zum Stillstand gebracht bei der Anästhesie.
Ich bin sicher, dass du die OP sonst überlebt hättest.
Du kannst dir nicht vorstellen was es für ein Schock war dich in der Transporttasche in die Tierklink zu bringen und einen Tag später in einer Decke tot wieder mit zu nehmen.

Es war bestimmt die Hölle für dich, allein über Nacht dort zu bleiben, mit all den fremden Menschen und Gerüchen und den Untersuchungen für die sie dich sedieren mussten,
da du sonst noch mehr Ärzte und Pfleger verletzt hättest. So warst du eben. Eine richtige Raubkatze!
Ich muss ein bisschen schmunzeln, während ich mir die Tränen weg wische.

Du bist am 24. 6.2019 gestorben mit 7 Jahren.
Wir werden dich in einem Karton beerdigen. So kannst du auch im Jenseits im Karton reisen.

Ich hoffe, dass du da wo du jetzt bist keinen Stress mehr hast und gechillt die Sonnenseite des Katzenlebens genießen kannst, ohne Angst und blöde Menschen.

Ich werde dich nie vergessen!

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25 Jun 2019

Einen Tag auf Zeitreise

Das Jahr rennt und rennt unerbittlich voran und mit ihm die tausend Dinge die man sich so vorgenommen hat fürs Jahr.

„Eine Nacht im Bauwagen verbringen.“ – Dies habe ich Daniel zum Geburtstag geschenkt. Ich bin immer mehr Fan von Zeitgeschenken = quality time. Materielles hat doch ein jeder zu genüge
und man häuft sowieso zuviel Plunder an.
Das besagte Wochenende war da und wir fuhren für unseren Ausflug zum Rittergut Endschütz.
Das Rittergut Endschütz liegt in der gleichnamigen Thüringer Gemeinde Endschütz etwa 7km südöstlich von Gera im Landkreis Greiz.

Der Hof, besser aber doch das Anwesen, ist ein Vierseiten-Hof, der um 1800 entstanden ist. Seit 2003 kümmert sich Susann Schmidt um den Hof und das mit ganz viel Herzblut.

Schon als wir ankamen leuchteten Bauwagen auf grüner Wiese. Genau so habe ich mir das vorgestellt. Etwas abgeschieden und idyllisch, dazu kommt, dass auch das Innenleben der Wagen mit viel Liebe zum Detail gestaltet ist! Man sieht, dass die Herrschaften hier ein paar Jährchen auf dem Buckel haben und die ein oder andere Geschichte erlebt haben und erzählen würden, wenn sie könnten. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Das letzte kalte Wochenende vor dem richtigen Frühling… Ein eiskalter Wind wehte uns um die Nase,  als wir im Rittergut auf Erkundungstour gingen. Denn der Hof ist kein geschlossenes Refugium, sondern ein offener Ort für Gäste zum Rumstöbern. Es gibt gefühlt 100 Zimmer. Vom Heimatmuseum, über den Flohmarkt,  geht es ins Gutshaus. Es ist unglaublich, wie viele Details sich hinter jeder Ecke verbergen. Und es ist schwer ausmalbar, wie viel Zeit in diese Ecken gesteckt wurde.

Bei Kaffee und Kuchen erzählte uns Susann wie sie das Rittergut einst vor fand und was seit dem passiert ist. Der große Kamin in der Eingangshalle des Gutshauses wärmte uns und Susann schlug uns vor, lieber eines der Zimmer zu nehmen, anstatt die Nacht im kalten ungedämmten Bauwagen zu verbringen.
Das taten wir dann auch. Wir kommen sicher nochmal wieder im Sommer oder Herbst und setzen den Plan mit dem Bauwagen um 🙂

In dem Zimmer, welches wir uns aussuchten, fühlte ich mich direkt wie eine Lady aus einer anderen Zeit. Wir machten ein kleines Shooting und Daniel heizte den Kamin im Zimmer richtig an, sodass wir es mollig warm hatten. Es ist eine ganz andere Wärme als die aus der Heizung. Alles war so einfach gehalten und doch so unglaublich schön. Man muss das Marode lieben, die Zeit, welche ihre Spuren hinterlassen hat. Dazu gehört auch Putz der bröckelt, Schranktüren die quietschen, Dielen die knarren und Spinnweben die im Sonnenlicht schimmern, Wände auf denen man die Schichten der Farben zählen kann und Öfen welche, wenn man nicht gewillt ist zu heizen, kalt bleiben.

Man konnte sich gut rein denken wie die Menschen um 1800 lebten.
Später kochten wir uns ein Abendessen in der Sommerküche und nahmen ein ausgiebiges Bad in einem so süßen kleinen Badezimmer im shabby Look mit freisthender Badewanne und Blick nach draußen. Danach mussten wir nochmal über den kalten Hof wieder hoch in unser Zimmer, alles war inzwischen mit Kerzen erleuchtet und die dicken Federbetten aus echten Daunen ließen uns wie auf Wolken schlafen.

Am nächsten morgen bereitete uns Susann ein herzhaftes Frühstück mit frischer Kuhmilch und Käse, sowie selbstgemachter Marmelade und Honig und Brötchen aus dem Dorfladen.
Wir haben uns total wohl gefühlt und hatten praktisch trotz Kälte und der kurzen Zeit sofort Urlaubsmodus.

Wer also statt einem einfachen Wochenendtrip gleich mal eine Zeitreise machen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Der Hof kann auch für Hochzeiten oder Fotosessions gemietet werden.

Jederzeit ist jeder willkommen und es ist eine Reise wert.

http://www.rittergut-endschuetz.de/

Ausgewogenheit,
Gelassenheit und Ausgleich
bedeuten nicht
die starre Waage
in Unbeweglichkeit
der Sinne,
ohne Tiefgang,
ohne Auftrieb.
Vielmehr fließen sie,
in unaufhörlich,
unabänderlicher
Leichtigkeit
des Seins
***
die Bilder von unserem Shooting gibt es bald hier: http://www.miss-astarte.de/?gallery=zeitreise-die-leichtigkeit-des-seins
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23 Apr 2019

Shooting für Abschlussarbeit

Vor einigen Wochen kam ich in den Genuss Model für Ralf Kristan’s Abschlussarbeit zu werden.
Ralf ist eigentlich Steuerberater und hat sich entschieden nochmal zu studieren. Nämlich Fotographie im Fernstudium, an der OFG/ Online Schule für Gestaltung.
Für seine Abschlußarbeit, wo es um eine selbstgewählte Fotostory gehen sollte, fragte er mich an ob ich für ihm Modell stehen will.
ich liebe Storytelling, das ist mir tausenmal lieber als einen Katalog von einstudierten, steifen Model-Posen runter zu rattern. Man kann Geschichten erzählen,  frei und kreativ sein,
spielen mit Raum und Licht.

Nach einem ersten Kennenlern-Vorgespräch suchten wir nach der passenen Location. Es sollte kein Studio sein, eher eine On Location.
Wir stießen auf die Baumwollspinnerei Leipzig. Dort kann man ähnlich wie bei Airbnb Zimmer mieten. Die sogenannten „Meisterzimmer“.
Riesige Räume mit verschiedenen Ebenen , viel Tageslicht und Industriecharme. Ich war ja sowas von hibbelig was man da nicht alles shooten kann.
Gut, die Einrichtung ist gewöhnungsbedürftig, man muss es mögen.  Aber für „Individualreisende“ , wie die Homepage titelt, genau das Richtige!

Wir trafen uns also zum Shooting im Meisterzimmer. Zur Story war nicht allzu viel bekannt, Ralf wollte es offen lassen um sich von der Location inspirieren zu lassen.
Ich war wie immer auf alles vorbereitet.

Aller Anfang ist schwer. Wir hatten so unsere Startschwierigkeiten. Die Location erschlägt einen zunächst. Ich wollte wissen was Ralf aussagen möchte mit seiner Story.
Ich stellte viele Fragen, ist es mir doch wichtig mich rein denken zu können in eine Thematik, den Fotografen zu verstehen, um es dann vor der Kamera umzusetzen.
Geschichten erzählen, aus dem Leben, aus was auch immer. Hauptsache Echte Emotionen und fast schon schauspielrische Inszenierungen. Es darf natürlich nicht nach Inszenierung aussehen, sondern so, als passiert es grad wirklich und der Fotograf hat es zufällig genauso eingefangen. Das ist die hohe Kunst am Shooten mit Stories.

Wir entschieden uns für 2 simple menschliche Tagesrituale. Wie alle sie kennen. Das morgendliche ankleiden und das abendliche zu Bett gehen. Natürlich und nicht aufgesetzt.
Heraus kam eine klar strukturierte Aufeinanderfolge, stimmungsvolles Licht und eine lineare Abfolge der Bilder.

Das Ganze bewegt sich im Rahmen der Aktfotografie. Die Aktfotografie ist ein sehr spannendes aber auch schwieriges Thema, das vom Fotografen viel
Fingerspitzengefühl und Erfahrung abverlangt. Dafür bringt es einen dicht an den Ursprung der Arbeit mit dem menschlichen Körper.

Unser Ergebnis ist eine schöne und technisch gute Abschlußarbeit, die Ralf 85 % einbrachte. Herzlichen Glückwunsch!

 

Vielen Dank, dass du mich gebucht hast und ich mit dir zusammen arbeiten durfte!

 

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8 Feb 2019

Verschmelzung

Ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr und wünsche Euch noch alles Gute für Euer ganz persönliches 2019!

Mein erstes Shooting 2019 kam sehr überraschend und spontan. Die liebe Mascha hatte Daniel und mich für ein kleines Projekt angefragt.
Mascha und Daniel sind beide Fotografen und haben früher zusammen in einer WG gewohnt. Ich war dort oft zu Gast. Es war immer sehr spaßig. Mascha hat unsere Hochzeit fotografiert
und ist auch so ein gern gesehner Gast bei uns. Der Austausch ist immer lustig, echt und kreativ. Man hat eben keine Hemmungen vor einander und eine gewisse Vertrautheit.
Dies zeigt sich auch in den Bildern.
Es ging um Körperlichkeit, Verschmelzung und Vertrautheit.

Es sind sehr private und künstlerisch schöne Bilder entstanden, die uns fast wie Geister erscheinen lassen. Eine Gestalt, geformt aus 2 Körpern ohne Gesicht mit vielen Gliedmaßen,
auf einer transzendenten extatischen, höheren Ebene der Liebe.

***

Keine Künstlichkeit, kein Verstecken, einfach SEIN, absolut authentisch. Wenn aus Sehnsucht Leichtigkeit wird, wenn du schwebst wie ein Schwebeteilchen im schwerelosen Zustand, die Zeit stillzustehen scheint, es kein Morgen gibt. Wenn die Sinne so herrlich erweitert werden, sobald du deinen Partner fühlen, riechen, sehen, hören und schmecken kannst. Dann verschwinden alle Ängste im Moment des Eintauchens in die bedingungslose körperliche Einheit zweier Seelen, für diesen Moment.

Diese Art von Vereinigung kann dann als Gefühl der grenzenlosen reinen Glückseligkeit, Wärme und Identität-Verschmelzung  (oder Ego-Verlust) gesehen werden.
Sie entsteht aus tiefem Vertrauen und echter Liebe. Sie läßt die Seelen in Ekstase tanzen.

 

 

die ganze Serie gibt es in der Galerie zu sehen!
http://www.miss-astarte.de/?gallery=verschmelzung-2019-by-mascha-bogner

mehr zu Maschas Bildern findet ihr hier:
https://www.instagram.com/maschabogner/?hl=de

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17 Jan 2019

Ist das Glas halb voll oder halb leer ?

Ist das Glas halb voll oder halb leer ?

Geht die Treppe nach oben oder nach unten?

Manchmal befinden wir uns in der Zwischenablage. Das Jahr neigt sich dem Ende und man speichert sich selbst erstmal ab. Den Jetzt-Zustand abspeichern. Das nächste Level später spielen.

Große Ziele sind gesteckt, doch die kleinen Schritte dahin sind ausschlaggebend. Das Leben hat sich verändert. Es ist im Wandel. Wer festgefahren ist hat verloren. Aber seine ganzen Komfortzonen aufgeben will man auch nicht. Einen Moment inne halten im dazwischen. Zwischen halb voll und halbleer… schweben…

***
Auszug aus : Stairway to heaven

There’s a sign on the wall
But she wants to be sure
‚Cause you know sometimes words have two meanings
In a tree by the brook
There’s a songbird who sings
Sometimes all of our thoughts are misgiving

Ooh, it makes me wonder
Ooh, it makes me wonder

There’s a feeling I get
When I look to the west
And my spirit is crying for leaving
In my thoughts I have seen
Rings of smoke through the trees
And the voices of those who standing looking
………………..
And if you listen very hard
The tune will come to you at last
When all are one and one is all
To be a rock and not to roll
And she’s buying the stairway to heaven

***

by the way möchte ich die neuen Bilder aus dem Shooting mit ResaRot vorstellen.  Zu finden hier in der Galerie. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle!
s.: https://www.instagram.com/resa_rot/

 

 

Das Leben gibt dir keine Rolltreppe in den Himmel, aber ein offenes Fenster!

shot by Daniel Nümm

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30 Nov 2018

Reiseblog – Kreta 2018

Traumurlaub im Osten Kretas

In diesem Jahr haben wir uns für eine Reise ohne unseren Bus entschieden, dafür mit Flugzeug zur südlichsten Insel Europas – Kreta.

Es war unser erster längerer Flugurlaub, weit abseits des Massentourismus, in wunderschöner, fast unverbauter Natur und mit sehr freundlichen Menschen.
Wer keinen Wert auf Dauerbespaßung legt, ist hier absolut richtig!

Über airbnb haben wir uns eine abgelegene Hütte / Caravan / Wohncontainer gesucht.
Im Nirgendwo, auf einem 400m hohem Berg mit Panoramablick aufs Meer, in der Nähe vom idyllischen Bergdorf Chamezi.

 

Das unscheinbare Dörfchen elf Kilometer westlich von Sitia offenbart seine Anmut erst bei näherer Betrachtung. Mit seinen Winkeln und Gassen, üppigem Blumenschmuck und seinen malerischen Innenhöfen hat es viel ursprünglichen Charme bewahren können. Ein kleines Volkskundemuseum bietet u.a. Einblick in die häusliche Webkunst.

Die Anreise nach Chamezi, verlief etwas stressig: zuerst der Direktflug von Berlin nach Heraklion, dann mit dem Mietauto vom Flughafen in den Osten der Insel. Alles in allem waren wir von Leipzig aus gerechnet, um die 12 Stunden unterwegs.

Es war bereits dunkel als wir uns mit unserem Kontaktmann Giorges am Ende von Chamezi trafen. Er führte uns zum Haus. Bretterte mit seiner Suzuki im dunkeln den Berg hoch und wir folgten. Zum Glück sahen wir nicht wie steil es abging. Aus Aspahlt – Straße wurde Betonstraße und daraus wurde Feldweg oder besser gesagt Schotterpiste.
Ich dachte zu mir : Beschwerliche Wege bieten den besten Ausblick!
Mit mehreren wuchtigen Kehren schraubte sich die „Straße“ den Berg hoch. Wir merkten schnell, dass unser Mietwagen nicht das war, was wir erwartet hatten.
Weder Allrad noch genügend PS… er käuchte ganz schön. Zu allem Übel stand im Vertrag vom Mietwagen : „Kein Offroad“! Was sollten wir machen, mussten ja zu unserem Haus kommen.
Wie immer kommt das Abenteuer bei uns nicht zu kurz!

Der Caravan und die Abgeschiedenheit die uns oben erwartete, war aber genau das , was wir uns vorgestellt hatten. Der Sinn stand uns nach Natur , um einmal  die Luft des Auswanderns zu schnuppern. Ein Leben in einem minimalistischen Caravan, der alles bot, aber keinen Schnickschnack hatte. Einen Einblick bekommen in Arten des alternativen Lebens,
im Einklang mit der Natur und der Einsamkeit der Berge.

Am nächsten Morgen, wie auch die Morgen danach, erwartete uns ein atemberaubendes Panorama. Der Blick in die Berge und aufs Meer…Ich habe lange und viel hin geschaut um dieses Bild in mir aufzusaugen… Schöner als jedes Postkartenmotiv! Das ist wahre Schönheit und wahrer Frieden , wie man ihn nur an einem solchen Ort finden kann. Keine Geräusche der Zivilisation drangen an mein Ohr, nur das Rauschen des Meeres und Geräusche von Tieren.

Es war karg hier oben auf dem Berg. Abgesehen von den Olivenbäumen, die regelmäßig bewässert werden – gibt es keine Bäume mehr, sogar höhere Büsche sind selten. Man fragt sich, wie die Ziegen und Schafe in dieser heißen und steinigen Gegend genügend Futter finden.

Die Gegend ist in ihrer Kargheit durchaus ansprechend und bietet sich für Wanderungen und Klettertouren an. Wir haben in dieser Hinsicht leider nicht so viel unternommen.
Außer die Richti-Schlucht, die haben wir durchwandert. Sie ist etwa 5 Kilometer lang. Am oberen Einstieg in die Schlucht befindet sich ein Parkplatz, direkt an der Verbidungsstraße zwischen Agios Nikolaos und Sitia bei der Ortschaft Exo Mouliana. Etwa einen Kilometer vom unteren Ende entfernt trifft man auf den großen Wasserfall. Er ist ca. 20 Meter hoch.
Ein wunderschöner Ausflug und eine tolle Bucht unten am Meer „zur Belohnung“!

Wer nur den Wasserfall sehen möchte, der stellt sein Auto am besten am unteren Ende ab und folgt dem Weg in die Schlucht. Von diesem Ende sind es etwas über einen Kilometer bis zum Haupt-Wasserfall. Der Weg ist teilweise abenteuerlich, man muss über Felsen klettern und den Bach immer wieder auf Steinen überqueren. Am Anfang liegt der Weg voll in der Sonne, später kommt man in Abschnitte, in denen man sich im Urwald wähnt.


Am 2. Urlaubstag, haben wir im Sonnenuntergang auf dem Berg vorm Haus unsere langersehnte Freie Trauung vollzogen, in Anwesenheit unserer Trauzeugen.
Es war ein tolles kleines Ritual mit eigenen Gelübden und im Beisein der Elemente. Unsere nackten Füße im Felsen, die Traukerze am brennen, den Wind in den Haaren und das Rauschen des Meeres in den Ohren. Eine Traumkulisse zum Heiraten im Einklang mit der Natur.

Die Tage darauf haben wir Touren die Ostküste entlang gemacht. Haben Strände besichtigt und getestet wie z.B: Xerokambos, Itanos, Kato Zakros.
In Sitia, der nächst größen Stadt haben wir gegessen, zahlreiche Tavernen in der Umgebung besucht. Unmengen an Melone zum Nachtisch verspeist und den einen oder anderen Raki getrunken.
Das Essen in den kleinen Tavernen ist am Besten. So weit entfernt von den Touristenzentren wurden wir als Gäste herzlich aufgenommen, hier hat uns echte griechische Gastfreundschaft erwartet. Man hat auch wieder gemerkt, wie herzlich andere Kulturen sind und wie sehr wir Deutschen an unserer Steifheit arbeiten müssen.
Mein Favorit waren die überbackenen Auberginen und die reisgefüllten Weinblätter. Und nicht zu vergessen, die Kaktusfeigen! Sehr stachelig, man muss aufpassen beim selber pflücken.

 

Zahlreiche Ausgrabungen, wie z.B. in Kato Zakros legen offen, dass die Region im Osten sowohl in minoischer als auch der frühgriechischen Zeit eine wohlhabende Gegend gewesen sein muss. Man findet fast überall Minoische Ausgrabungen.
Ist man in dieser entlegenen Gegend während der Dämmerung unterwegs, sollte man immer eine Taschenlampe dabeihaben; die Nächte sind sehr dunkel, da die Licht-Abstrahlung von größeren Ansiedlungen fehlt. Man kann einen unglaublichen Sternenhimmel sehen, sogar der Mars war mit bloßem Auge zu erkennen.

Sehr gut gefallen, hat uns auch das kleine Örtchen Mochlos. Es hat einen Mini Hafen und liegt etwas ab vom Schuss. Hier kann man durch die liebevoll gestalteten Gässchen schlendern und regionale Produkte kaufen, sowie Schmuck und Handwerkskunst. Ein kleiner Zugang zum Meer (Strand) ist auch vorhanden. Und die ganz mutigen können rüber zu einer kleinen Insel schwimmen.

Da der Weg auf „unseren“ Berg immer etwas beschwerlich war, haben wir auch viel Zeit dort oben allein verbracht. Es sollte ja vorallem ein Entspannungsurlaub sein, sowas wie Flitterwochen.
Schnell merkte ich , dass war gar nicht so leicht. Es war so schön hier, aber schon nach ein paar Stunden des Nichts tun’s, wusste ich nichts mit mir anzufangen. Konnte nicht abschalten.
Zweisamkeit, Ein Buch lesen, Yoga machen , meditieren… ja und dann?  Das Gefühl von Ruhe stellte sich einfach nicht ein.

In unserer Alltäglichkeit haben wir verlernt unsere momentanen Bedürfnisse zu spüren. Ständig sind die Dinge wichtiger, die uns von aussen begegnen oder gar aufgedrückt werden.
„Nur das eben zu Ende machen, dann habe ich die Zeit“.Wir haben die Ebene der Aktionen des Seins verlassen und bewegen uns nur noch im Bereich der Reaktion..
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mit dem „Nichts Tun“ meinen Frieden gemacht hatte und meinen Fokus ändern konnte. Der Prozess des Flow’s ging tief und verlangte von mir meine Haltung von innen und außen zu ändern. Stück für Stück den eigenen Teufelskreis zu durchbrechen, um neue Erkenntnisse zu erlangen. Veränderung beginnt in mir, das Ziel ist klar, der Wendepunkt da, aber der Weg ist eben eine Schotterpiste…

Als ich ihn hatte, diesen Punkt, setzte sich sofort das Gefühl von Ruhe und Entspannung ein. Zeitlosigkeit… einfach nur Sein. Nur das Hier und Jetzt spüren. Diesen traumhaften Ort in mir aufsaugen und speichern. Sodass ich es später abrufen kann und mich immer positiv an diese tolle Zeit erinnere.

Leider hat einen der Alltag viel zu schnell wieder und auch der Stress kommt schneller zurück als einem lieb ist.
Doch der Wendepunkt bleibt und die Erkenntnisse vom Berg. Warum soll man ein stressiges Leben führen, wie es einem die Gesellschaft vor gibt, die sich nur an uns bereichern will…
Wir wählen selbst was wir wollen!
Denn wie schon weiter oben gesagt, bieten beschwerliche Wege den besten Ausblick 😉

Abschließend kann ich sagen,  dass ich /wir uns schwer getan haben unsere Koffer wieder zu packen und zurück zu fliegen. Die Insel ist so vielseitig und man kann so viel entdecken.
Kulturell, landschaftlich als auch menschlich hat Kreta wahnsinnig viel zu bieten. Es ist deffinitiv eine Reise wert oder zwei!

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14 Sep 2018

Jahresausblick 2018 + Foto News

Neues Jahr, neue Herausforderungen!  Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben 🙂

Vermutlich wird es fototechnisch etwas ruhiger werden.
Ich habe nur noch wenig Zeit und Ruhe mich um Shootings zu kümmern. Die Vorbereitungen unserer Hochzeit in diesem Jahr laufen auf Hochtouren und da wir uns für einen etwas ungewöhnlichen Weg entschieden haben, bedarf es etwas mehr Planung.
Somit fehlt mir auch einfach die Energie und die Kreativität für Shootingideen… oft ist die Kommunikation mit Fotografen die mich anschreiben auch mehr als zähflüssig oder anstrengend und kommt am Ende auch bloß nicht zu einer beidseitig nutzbringenden Zusammenarbeit… Also wozu Zeit verschwenden?
Zeit ist das kostbarste was wir haben!

Ergo konzentriere ich mich auf das Jetzt und das was mir wichtig ist!

Einiges neues Bildmaterial kann ich Euch aber trotzdem zeigen:
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Ich durfte vor einiger Zeit die unendlichen Möglichkeiten der Bildbearbeitung kennen lernen. Der liebe Sven Nowak hat es mir gezeigt und mich selbst die Regler drehen lassen.
Raus kam das hier :

die ganze Galerie mit Bildern von  Blacktrees Photography aus unserer Frankreich Reise und der Bearbeitung von Sven findet ihr in der Galerie: „am Atlantik; Viva la France 2017“

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Desweiteren hatte ich ein Shooting mit der großartigen Sarah Storch von alte Eule Photography
die Ergebnisse davon finder ihr in der Galerie : „Wild Heart – Gipsy Soul – by Sarah Storch „

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Eher spontan entstand eine kleine Fotoserie  mit mir und Blacktrees Photography in unserer Wohnung. Das erste wirkliche Shooting in  der neuen Wohnung 🙂
seht selbst:

komplette Galerie dazu hier: „female bodyparts in space color“

Stay tuned!

 

 

 

 

 

 

 

 

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18 Jan 2018